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Oksana Schatschko

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Geburt:
31.01.1987
Tot:
22.07.2018
Mädchenname:
Оксана Шачко
Zusätzliche namen:
Oksana Shachko, FEMEN, Oksana Chatchko, Oksana Sačko, Оксана Шачко
Kategorien:
Figur des öffentlichen Lebens, Künstler, Selbstmord
Nationalitäten:
 ukrainisch
Friedhof:
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Oksana Schatschko (ukrainisch Оксана Шачко, geboren am 31. Januar 1987 in Chmelnyzkyj, Ukrainische SSR) ist eine ukrainische Künstlerin und FEMEN-Aktivistin.

Sie war im April 2008, zusammen mit Hanna Huzol und Alexandra Schewtschenko, eine der Gründerinnen der feministischen Gruppe Femen.

I am FEMEN - An Excerpt from the Documentary

FEMEN ATTACK COMPILATION ✪✪✪

Leben

Schatschko studierte Kunst und Kunstgeschichte und hofft einmal eine eigene Kunstgalerie zu betreiben. 2008 war sie unter den Gründerinnen von Femen, die die Interessen von Studentinnen in die damals laufenden Studentenproteste in der Ukraine einbringen wollten. Ihre Themen entwickelten sich bald zu zum Protest gegen sexuellen Missbrauch ukrainischer Frauen. und gegen Sextourismus.

Zunächst erweckte Femen Aufmerksamkeit, indem sie Demonstrationen nur in Unterwäsche bekleidet durchführten. Schatschko war die erste, die im August 2009 bei einem Protest in Kiew ihre Brüste entblößte. Dies war die Erfindung des seitdem verbreiteten Auftreten von Femen für Frauenrechte und Menschenrechte in der ganzen Ukraine und schließlich weltweit.

Schatschko schrieb mit der französischen Autorin Galia Ackerman ein Buch über die Geschichte von Femen, das 2013 im Calmann-Lévy-Verlag veröffentlicht wurde. 2014 erschien Je suis Femen (Ich bin Femen), eine preisgekrönte Dokumentation des Filmemachers Alain Margot über Oksana Schatschko.

Der französische Staat gewährte ihr 2013 den Status eines politischen Flüchtlings. Sie lebt als Malerin in Paris.

Kunst

Oksana Schatschko konzentriert sich seit der Übersiedelung nach Paris auf ihre künstlerische Produktion, die sie in Anlehnung an den Ikonoklasmus als Iconoclast bezeichnet: Orthodoxe Bildkunst auf traditionelle Art gemalt, in die sie verstörende Details einbaut, um religiöse Dogmen mit feministische, politischen oder humanistischen Botschaften zu konfrontierten. Oksana Schatschko hatte im Mai 2016 in der Pariser Galerie Mansart ihre erste Einzel-Ausstellung.

Literatur und Filme

Kunst Rezensionen

  • Armelle le Turc: Oksana Shachko: Von Femen zur Malerin. In: Crash, Winter 2017–2018.
  • Stacey Batashova, Apollonaria Broche: Oksana Shachko: Counter-Religious Iconography. In: 032C, 4. Oktober 2016.
  • Sabrina Silamo: Oksana Shachko, une Femen en pleine crise de foi. In: Télérama Mai 2014, 2016.
  • Ronan Tésorière, Amandine Pointel: Oksana Shachko : l'ex-Femen iconoclaste expose sa Vierge Marie en burqa. In: Le Parisien 3. Juni 2016.
  • Jérémy André, Jérôme Wysocki: Elle quitte les Femen pour peindre des icônes religieuses. Le Point, Januar 2016.

Filmographie

  • "Je suis Femen" (Ich bin Femen), Dokumentarfilm (1h 35 min), Skript und Regie: Alain Margot, Caravel Production (Schweiz) und Luminor Films Distribution (Frankreich) 2014.
  • "Naked War", Dokumentarfilm (58 min), Skript und Regie: Joseph Paris, Produktion: La Clairière Production (Frankreich), LCP La Chaîne Parlamentaire (Frankreich) and Arte Distribution (Frankreich/Deutschland), 2014.
  • "Nos seins, nos armes!" (Unsere Brüste, unsere Waffen!), Dokumentarfilm (1h 10 min), Skript und Regie: Caroline Fourest und Nadia El Fani, Produktion: Nilaya Productions, erstmals ausgestrahlt France 2 am 5 März 2013.[14]
  • Arash T. Riahi und Arman Riahi: Everyday Rebellion. Dokumentarfilm (1h 58 min), Österreich / Schweiz / Deutschland, 2013.
  • Kitty Green, Die Ukraine ist kein Bordell, ausgezeichnet bei der Biennale Venedig 2013

Bücher

  • Galia Ackerman Anna Houtsol, Oksana Chatchko, Inna Chevtchenko: Femen. Calmann-Lévy 2013, ISBN 978-2702144589

Ursache: wikipedia.org

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