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Dänemarks Technische Universität (DTU)

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Stammen aus:
00.00.1829
Adresse:
Anker Engelunds Vej 1, Building 101A, 2800 Kgs. Lyngby
Telefon:
+45 45 25 25 25
Email:
dtu@adm.dtu.dk
Startseite:
Kategorien:
Technische Universität
Koordinaten:
55.7826167,12.5176366

Dänemarks Technische Universität (dänisch: Danmarks Tekniske Universitet), kurz DTU, ist eine staatliche Universität mit Sitz in Lyngby bei Kopenhagen, Dänemark. Sie wurde 1829 auf Initiative des Physikers Hans Christian Ørsted als Polytechnische Lehranstalt (dänisch: Den Polytekniske Læreanstalt) gegründet. 2007 wurden mehrere dänischen Forschungszentren in die Universität eingegliedert und bilden heute Teil- oder eigenständige Fachbereiche der DTU.

Die DTU zählt zu den besten Universitäten in Skandinavien, wie auch in der Welt (Platz 18 in Best Global Universities - Engineering (U.S. News), Platz 46 in QS World University Rankings - Engineering and Technology und Platz 38 in Academic Ranking of World Universities - Engineering), und nimmt im Forschungsbereich Platz 20 der meist zitierten Institute in wissenschaftlichen Veröffentlichungen (im Bereich Engineering 1997–2007) ein.

Geschichte

Die DTU wurde 1829 als die Polytechnische Lehranstalt (dänisch: Den Polytekniske Læreanstalt) gegründet. Treibende Kraft war der Physiker Hans Christian Ørsted, der damals Professor an der Universität Kopenhagen war, und inspiriert wurde von der École polytechnique in Paris. Mit der Eröffnung im Jahre 1829 war Ørsted, bis zu seinem Tode im Jahr 1851, erster Rektor.

Die Polytechnische Lehranstalt war bis 1890 in zwei Gebäuden in Studiestræde und St- Oederstræde im Zentrum Kopenhagens untergebracht und zog dann um, in ein vom Architekten Johan Daniel Herholdt entworfenen Gebäudekomplex in Sølvgade. Ab 1920 wurde der Platz für die stetig wachsende Hochschule immer unzureichender und im Jahr 1929 wurde dann der Grundstein gelegt für einen neuen Gebäudekomplex in Østervold. Durch den Zweiten Weltkrieg verzögerte sich dessen Fertigstellung aber bis ins Jahr 1954. Im Jahr 1960 wurde dann die Entscheidung getroffen die Hochschule in den Norden Kopenhagens, an den jetzigen Standort in Lyngby, umzusiedeln, wo am 17. Mai 1974 die feierliche Eröffnung stattfand.

Von 1933 an war die Hochschule offiziell bekannt als Dänemarks Technische Hochschule (dänisch: Danmarks tekniske Højskole, DtH). Nach der Vereinigung mit Dänemarks Ingenieurakademie (dänisch: Danmarks Ingeniørakademi, DIA) im Jahre 1994, wurde sie umbenannt in Dänemarks Technische Universität (dänisch: Danmarks Tekniske Universitet, DTU).

Am 1. Januar 2007 wurde die DTU mit den folgenden dänischen Forschungseinrichtungen vereinigt: Forskningscenter Risø, Danmarks Fødevareforskning, Danmarks Fiskeriundersøgelser (seit 2008 das National Institute for Aquatic Resources; DTU Aqua), Danmarks Rumcenter und Danmarks Transport-Forskning.

Forschungsinstitute und Fachbereiche

Die DTU betreibt 19 Forschungsinstitute (dänisch: Forskning Institutter) als Fachbereiche, sowie zusätzlich die DTU Executive School of Business, DTU Cen (Center for Electron Nanoscopy), DTU Danchip und DTU Library (Technical Information Center of Denmark).

  • DTU Aqua (Institut for Akvatiske Ressourcer – Wasserwirtschaft)

National Institute of Aquatic Resources

  • DTU Kemiteknik (Institut for Kemiteknik – Chemietechnik)

Department of Chemical and Biochemical Engineering

  • DT Kemi (Institut for Kemi – Chemie)

Department of Chemistry

  • DTU Byg (Institut for Byggeri og Anlæg – Bauwesen)

Department of Civil Engineering

  • DTU Elektro (Institut for Elektroteknologi – Elektrotechnik)

Department of Electrical Engineering

  • DTU Miljø (Institut for Vand og Miljøteknologi – Umweltingenieurwissenschaften)

Department of Environmental Engineering

  • DTU Fødevareinstituttet (Lebensmittelsicherheit und Ernährungswissenschaft)

National Food Institute

  • DTU Fotonik (Institut for Fotonik – Photonik)

Department of Photonics Engineering

  • DTU Compute (Institut for Matematik og Computer Science)

Department of Applied Mathematics and Computer Science

  • DTU Management (Institut for Planlægning, Innovation og Ledelse – Produktionsmanagement)

Department of Management Engineering

  • DTU Mekanik (Institut for Mekanisk teknologi – Maschinenbau)

Department of Mechanical Engineering

  • DTU Nanotech (Institut for Mikro- og Nanoteknologi – Mikrotechnik und Nanotechnologie)

Department of Micro- and Nanotechnology

  • DTU Fysik (Institut for Fysik – Physik)

Department of Physics

  • DTU Space (Institut for Rumforskning og -teknologi – Luft- und Raumfahrttechnik, Geodäsie, Klimatologie und Astrophysik)

National Space Institute, seit 2007 Nachfolger des Danish National Space Center (DNSC)

  • DTU Systembiologi (Institut for Systembiologi – Systembiologie)

Department of Systems Biology

  • DTU Transport (Institut for Transport – Verkehrswissenschaften)

Department of Transport

  • DTU Veterinærinstituttet (Veterinärmedizin)

National Veterinary Institute

  • DTU Vindenergi (Institut for Vindenergi – Windenergie)

Department of Wind Energy (beinhaltet Risø DTU)

Assoziierte Persönlichkeiten

  • Povl Ahm (1926 – 2005), dänischer Bauingenieur, studierte an der Polytekniske Læreanstalt (Abschluss 1949)
  • Craig R. Barrett (* 1939), amerikanischer Wissenschaftler (Ph.D. in Materialwissenschaften), war u. a. ehemaliger CEO der Intel Corporation. 1972 war er im Rahmen des Fulbright-Programms als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der DTU.
  • Dines Bjørner (* 1937), dänischer Informatiker der 1965–1969 und 1976–2007 Professor an der DTU war (seit 2007 im Ruhestand). Er ist u. a. spezialisiert auf Softwaretechnik und Autor des dreibändigen Standardwerks: Software Engineering 1-3.
  • Ludwig August Colding (1815–1888), dänischer Physiker und Ingenieur der als einer der Wegbereiter des Energieerhaltungssatzes und der mechanischen Wärmetheorie gilt. Er war 1837-41 Student und 1865–1886 Professor an der Polytekniske Læreanstalt (heutige DTU).
  • Henrik Dam (1895–1976), dänischer Physiologe und Biochemiker der 1920 an der Polytekniske Læreanstalt (heutige DTU) sein Abschluss in Chemie erwarb. Für die Entdeckung des Vitamin K erhielt er 1943 gemeinsam mit Edward Adelbert Doisy den Nobelpreis für Medizin.
  • Anker Engelund (1889–1961), dänischer Bauingenieur und Rektor der DTU (damals Danmarks tekniske Højskole) von 1941–1959. Er war maßgeblich an Planung und Umsetzung der Expansion der DTU beteiligt, was schließlich Ende der 50er Jahre zu dem Umzug von Østervold nach Lyngby führte.
  • P. Ole Fanger (1934–2006), dänischer Ingenieur für Bauwesen (civil engineering) mit Spezialisierung auf Gesundheitsaspekte im Innenraumbereich. Er machte 1957 sein Abschluss an der DTU (M.Sc.) und war von 1959 an, nahezu durchgehend bis zu seinem Tode im Jahre 2006, Professor an der DTU.
  • Per Brinch Hansen (1938–2007), dänischer Informatiker der 1957–1963 an der DTU Elektrotechnik studierte und als Pionier der Entwicklung von Betriebssystemen und der Nebenläufigkeits-Programmierung (Concurrent Programming) gilt.
  • Jørgen Brinch Hansen (1909–1969), dänischer Bauingenieur der 1935 sein Diplom als Bauingenieur an Danmarks tekniske Højskole (heutige DTU) machte. 1955 wurde er Professor für Bodenmechanik und Grundbau an der DTU, und gleichzeitig Direktor des dänischen geotechnischen Instituts.
  • Piet Hein (1905–1996), dänischer Wissenschaftler, Mathematiker, Erfinder und Literat, der u. a. auch an der DTU studierte. Er prägte den Begriff Superellipse und entwickelte die als Gruk bezeichnet Form von kurzen Gedichten.
  • Anders Hejlsberg (* 1960), dänischer Programmierer und Entwickler von Turbo Pascal und Delphi, sowie Miterfinder des .NET-Systems. Er war von 1989-1996 Chefentwickler von Borland und wurde dann Chef der Software-Architektur bei Microsoft. Er studierte Anfang der 80er Jahre an der DTU, machte aber nicht seinen Abschluss.
  • Henrik Wann Jensen, dänischer Informatiker der 1993 sein M.Sc. in Elektrotechnik und 1996 sein Ph.D. in Informatik an der DTU erwarb. Sein Hauptbetätigungsfeld ist die Volumenstreuung in der 3D-Computergraphik.
  • Sophus Christian Juel (1855–1935), dänischer Mathematiker der 1871–1875 an der damaligen Polytekniske Læreanstalt (heutige DTU) studierte und ab 1894 dort lehrte. 1897 erhielt er die Professur für theoretische Mechanik, welche er bis 1925 innehatte.
  • Allan Roy Mackintosh (1936–1995), britischer Physiker der von 1963 an, bis zu seinem Tode, in Dänemark lehrte und forschte. Er arbeitete hauptsächlich auf dem Gebiet der Festkörperphysik und war Professor an der DTU (1966–1970) und der Universität Kopenhagen, sowie Direktor des Forskningscenter Risø (heute Risø DTU).
  • Jakob Nielsen (* 1957), dänischer Informatiker und Webdesignexperte mit Spezialisierung im Bereich Software- und Webdesign-Gebrauchstauglichkeit. Er studierte an der DTU und erhielt dort sein Doktorgrad (Ph.D.) in Informatik.
  • Jakob Nielsen (1890–1959), dänischer Mathematiker und ab 1925, als Nachfolger von Sophus Christian Juel, Professor für theoretische Mechanik an der damaligen Polytekniske Læreanstalt (heutige DTU).
  • Hans Christian Ørsted (1777–1851), dänischer Physiker und Chemiker, sowie Mitbegründer und erster Rektor von 1829-1851 der damaligen Polytekniske Læreanstalt (heutige DTU).
  • P. O. Pedersen (1874–1941), dänischer Physiker und Ingenieur, sowie Rektor der damaligen Polytekniske Læreanstalt bzw. später Danmarks tekniske Højskole (heutige DTU) von 1922-1941. Er war mitbeteiligt an Valdemar Poulsens Entwicklung des Lichtbogensenders und des Drahttongerätes.
  • Henrik Svensmark (* 1958), dänischer Physiker und Klimaforscher. Er war Direktor des Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Center (DNSC) und ist derzeit Professor des Fachbereichs DTU Space.
  • Jens Ulstrup, dänischer Chemiker und seit 1984 Professor für Anorganische Chemie des Fachbereichs DTU Chemie (Nanochemie).

Quellen: wikipedia.org

Assigned Personen

Vārds Dzimis Miris Langs
arbeiteteHans Christian ØrstedHans Christian Ørsted14.08.177709.03.1851de, en, fr, lt, lv, pl, ru

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