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Warschau, Präsidentenpalast

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Datums no :
00.00.1643
Adrese:
Krakauer Vorstadt 46/48, 00-325 Warschau
Tālrunis:
+48 226952900
e-Pasts:
listy@prezydent.pl
Mājas lapa:
Politiskā teritorija:
Woiwodschaft Masowien, Polen
Kategorijas:
Anstalt, Baudenkmal
Koordinātas:
52.242990836079,21.016082167571

Der Warschauer Präsidentenpalast (polnisch Pałac Prezydencki; auch Pałac Koniecpolskich, Pałac Lubomirskich, Pałac Radziwiłłów oder Pałac Namiestnikowski) ist ein aus dem 17. Jahrhundert stammendes Stadtschloss in der Krakauer Vorstadt am Königsweg in Warschau.

Geschichte

Bis 1818

Der Palast wurde von 1643 bis 1645 von Constantino Tencalla für den Hetman Stanisław Koniecpolski errichtet. Von 1661 gehörte es der Magnatenfamilie Lubomirski, die es 1685 der Magnatenfamilie der Radziwiłł verkauften, in deren Händen es bis 1817 blieb. Die Radziwiłł ließen den Palast von 1694 bis 1705 von Augustyn Wincenty Locci, Karol Ceroni und Andrzej Jeziornicki umbauen. Von 1720 bis 1722 arbeitete Karol Bay an dem Palais und Jan Zygmunt Deybel baute von 1755 bis 1762 die Seitenflügel an und schuf im Hauptgebäude ein Theater. 1818 wurde das Schloss von Chrystian Piotr Aigner im Stil des Klassizismus umgebaut und die Seitenflügel verlängert. Aigner gab der Hauptfassade ein klassizistisches Aussehen und der Gartenfront eine Neorenaissanceform.

Namiestnikowski-Palast

Nach dem Wiener Kongress wurde es Sitz des ersten russischen Statthalters von Kongresspolen, General Józef Zajączek. 1821 schuf Camillo Laudino den Schlossplatz mit den berühmten Löwen. Ein 1870 aufgestelltes monumentales Denkmal vom russischen Statthalter in den Jahren 1831–1856 – Iwan Paskewitsch wurde 1918 entfernt. 1852 brannten viele der Innenräume aus. Alfons Kropiwnicki führte den Wiederaufbau durch.

Nach 1918

In der Zwischenkriegszeit war das Schloss Amtssitz des polnischen Ministerpräsidenten sowie der Regierung und in den Nebenflügeln war die Kanzlei des Ministerrates untergebracht.

Von 1918 bis 1921 wurde das Innere des Schlosses von Marian Lalewicz rekonstruiert. 1924 wurde das Schloss mit dem anstehenden Neorenaissancehaus von Józef Dietrich von 1870 verbunden.

Während des Zweiten Weltkriegs diente das Palais als „Deutsches Haus“, ein Zentrum für Deutsche in Warschau, welches einige größere Umbauten mitbrachte, unter anderem die Erhöhung der Podeste der Löwen am Hofeingang, die bis heute unverändert geblieben ist. Im Warschauer Aufstand wurde das Palais nur geringfügig beschädigt, so dass es von 1947 bis 1952 von Teodor Bursche, Antoni Jawornicki und Borys Zinserling wiederhergestellt und Sitz des Ministerrats wurde.

Nach dem Krieg wurde das Denkmal von Józef Poniatowski des Bildhauers Bertel Thorvaldsen auf den Schlossplatz gestellt. Zuvor stand es auf dem Piłsudski-Platz vor dem Sächsischen Palais.

1955 wurde im Palais der Warschauer Pakt und 1970 der Warschauer Vertrag von Józef Cyrankiewicz und Willy Brandt unterzeichnet. Der Runde Tisch zwischen den Vertretern der kommunistischen Regierung und der oppositionellen Solidarność fand Anfang 1989 hier statt.

Seit 1995 ist das Schloss Sitz des polnischen Präsidenten. Bis jetzt haben Lech Wałęsa, Aleksander Kwaśniewski, Lech Kaczyński, Bronisław Komorowski und Andrzej Dudahier residiert.

Obiekt zabytkowy nr reg. 247 in 1.07.1965

 

Avoti: wikipedia.org

Piesaistītās personas

Vārds Dzimis Miris Langs
Nav norādītsJózef ChłopickiJózef Chłopicki14.03.177130.09.1854de, en, fr, pl, ru, ua
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