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Ulrich Beck

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Geburt:
15.05.1944
Tot:
01.01.2015
Zusätzliche namen:
Ulrich Beck, Ульрих Бек, Ульріх Бек
Kategorien:
Professor
Nationalitäten:
 deutsche
Friedhof:
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Ulrich Beck (* 15. Mai 1944 in Stolp in Hinterpommern; † 1. Januar 2015) war einer der meistrezipierten deutschen Soziologen der Gegenwart. Er hat den Begriff „Risikogesellschaft“ geprägt und war Professor für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, an der London School of Economics and Political Science und an der FMSH (Fondation Maison des sciences de l’homme) in Paris. Vom Europäischen Forschungsrat wurde Ulrich Beck 2012 ein Projekt zum Thema „Methodologischer Kosmopolitismus am Beispiel des Klimawandels“ mit fünfjähriger Laufzeit bewilligt. Beim Weltkongress für Soziologie 2014 in Yokohama wurde Ulrich Beck mit einem Lifetime Achievement Award for Distinguished Contribution to Futures Research der International Sociological Association ausgezeichnet.

Ulrich Beck wuchs in Hannover auf. Nach dem Abitur nahm er zunächst in Freiburg im Breisgau ein Studium der Rechtswissenschaften auf. Später erhielt er ein Stipendium und studierte Soziologie, Philosophie, Psychologie und Politische Wissenschaft an der Universität München. Dort wurde er 1972 promoviert und sieben Jahre später im Fach Soziologie habilitiert.

Professuren besetzte er von 1979 bis 1981 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und von 1981 bis 1992 in Bamberg. Er wurde in Konvent und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie gewählt.

Von 1999 bis 2009 war Ulrich Beck Sprecher des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten und begutachteten Sonderforschungsbereichs 536 Reflexive Modernisierung, eines interdisziplinären Kooperationszusammenhangs zwischen vier Universitäten im Münchner Raum. Hier wurde Becks Theorie reflexiver Modernisierung interdisziplinär anhand eines breiten Themenspektrums in entsprechenden Forschungsprojekten empirisch überprüft. Die Theorie reflexive Modernisierung arbeitet den Grundgedanken aus, dass der Siegeszug der industriellen Moderne über den Erdball Nebenfolgen erzeugt, die die institutionellen Grundlagen und Koordinaten der nationalstaatlichen Moderne infrage stellen, verändern, für politisches Handeln öffnen.

Beck war Mitglied des Kuratoriums am Jüdischen Zentrum München und Mitglied des deutschen PEN. Er war mit der Familiensoziologin Elisabeth Beck-Gernsheim verheiratet.

Ferner wirkte er jahrelang in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Vorstand. Im März 2011 wurde Beck Mitglied der Ethikkommission für sichere Energieversorgung.

Ulrich Beck starb am 1. Januar 2015 im Alter von 70 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts.

Werk

25 Jahre lang lieferte Beck im Turnus von ein bis zwei Jahren neue Diagnosen zu der Frage: Wie können gesellschaftliches und politisches Denken und Handeln angesichts des radikalen globalen Wandels (Umweltzerstörungen, Finanzkrise, Globale Erwärmung, Krise der Demokratie und der nationalstaatlichen Institutionen) für eine historisch-neuartig verflochtene Moderne geöffnet werden?[5] Die radikalisierte Moderne hebt ihre eigenen Grundlagen auf, ist Becks Tenor. Basisinstitutionen wie der Nationalstaat und die traditionale Familie werden von innen her globalisiert. Das entscheidende Hindernis ist für ihn der methodologische Nationalismus des politischen Denkens und der Soziologie (und anderer Sozialwissenschaften).

Methodologischer Nationalismus heißt: Die Sozialwissenschaften sind in ihrem Denken und Forschen Gefangene des Nationalstaats. Sie definieren Gesellschaft und Politik in nationalen Begriffen, sie wählen den Nationalstaat als Einheit ihrer Forschungen als sei das die natürlichste Sache der Welt. All ihre Schlüsselbegriffe (Demokratie, Klasse, Familie, Kultur, Herrschaft, Politik usw.) basieren auf nationalstaatlichen Grundannahmen. Das mag historisch angemessen gewesen sein im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts, wird aber in der Epoche der Globalisierung und Weltrisikogesellschaft zunehmend falsch, weil transnationale Abhängigkeiten und Interdependenzen, eben globale Risiken nahezu alle Probleme und Phänomene von innen her durchdringen und tiefgreifend verändern. Der methodologische Nationalismus aber macht blind für diesen globalen Wandel, der sich in nationalen Gesellschaften vollzieht.

Deshalb entwarf Beck seit 2000 eine kosmopolitische Soziologie, um die Soziologie als Wirklichkeitswissenschaft im 21. Jahrhundert zu fundieren. Denn nur so können die Sozialwissenschaften den globalen Wandel überhaupt beobachten, der sich nicht da draußen, sondern hier drinnen in Familien, Haushalten, Liebesbeziehungen, Organisationen, Berufen, Schulen, sozialen Klassen, Gemeinden, Religionsgemeinschaften, Nationalstaaten – vollzieht.

Seine Theorie reflexiver Modernisierung (siehe auch die Unterscheidung von Erster und Zweiter Moderne) entfaltete er in drei Dimensionen bzw. Veränderungsprozessen, die sich teilweise ergänzen, teilweise verstärken, teilweise widersprechen: (1) (Welt) Risikogesellschaft, (2) Individualisierung, (3) Kosmopolitisierung.

(1) Becks Risikogesellschaft wurde als eines der zwanzig soziologischen Werke des Jahrhunderts durch die International Sociological Association (ISA) ausgezeichnet. Dabei unterscheidet er Risiko klar von Katastrophe. Risiko meint nicht Katastrophe, sondern die Antizipation zukünftiger Katastrophen in der Gegenwart – mit dem Ziel, diese zu verhindern (durch Wahrscheinlichkeitsrechnungen, Versicherungsregelungen, Prävention). Lange bevor 2008 weltweit die Finanzkrise ausbrach, prognostizierte er: Die neuen Risiken, die eine globale Antizipation globaler Katastrophen in Gang setzen, erschüttern die institutionellen und politischen Grundlagen moderner Gesellschaften (siehe zuletzt die weltweite Kontroverse über die Risiken der Atomenergie nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima). Dieser Typus globaler Risiken ist durch vier Merkmale gekennzeichnet: Entgrenzung, Unkontrollierbarkeit, Nicht-Kompensierbarkeit, (mehr oder weniger uneingestandenes) Nichtwissen. Weil aber globale Risiken teilweise auf Nicht-Wissen beruhen, sind die Konfliktlinien der Weltrisikogesellschaft kulturell bestimmt. Wir haben es – so Beck – mit einem clash of risk cultures zu tun.

(2) Individualisierung meint nicht Individualismus, auch nicht Emanzipation, Autonomie, Individuation (Personenwerdung). Sondern einen durch bestimmte Institutionen (beispielsweise an das Individuum adressierte soziale und politische Grundrechte, durch Ausbildungsgänge und Arbeitsmarktmobilität) hervorgerufene Prozesse erstens der Auflösung, zweitens der Ablösung industriegesellschaftlicher Lebensformen (Klasse, Schicht, Geschlechterverhältnisse, Normalfamilie, lebenslanger Beruf). An ihre Stelle treten solche, in denen die Individuen ihre Biographie selbst herstellen, inszenieren, zusammenschustern müssen. Die „Normalbiographie“ wird zur „Wahlbiographie“, zur „Bastelbiographie“, zur „Bruchbiographie“. Die Menschen sind – um es mit Sartre zu sagen – zur Individualisierung verdammt.

Das gilt nicht nur für die Länder des alten Zentrums, sondern zeitversetzt und in anderen Formen z. B. auch für China, Japan und Südkorea.

(3) Kosmopolitisierung meint den Wandel von einer Gesellschaftsform, die in Politik, Kultur, Wirtschaft, Familie und Arbeitsmarkt wesentlich durch den Nationalstaat geprägt ist, hin zu einer Gesellschaftsform, in der die Nationalstaaten sich von innen globalisieren (Internet und soziale Netzwerke, Export von Arbeitsplätzen, Migration, globale Probleme, die national nicht mehr zu lösen sind). Damit ist kein Weltbürgertum, kein Kosmopolitismus im klassischen Sinne gemeint, kein normativer Aufruf zu einer „Welt ohne Grenzen“. Vielmehr erzeugen Großrisiken eine neue nationenübergreifende Zwangsgemeinschaft, weil das Überleben aller davon abhängig ist, ob sie zu gemeinsamen Handeln zusammenfinden.

Kosmopolitismus handelt von Normen, Kosmopolitisierung von Fakten. Kosmopolitismus im philosophischen Sinne, bei Immanuel Kant wie bei Jürgen Habermas, beinhaltet eine weltpolitische Aufgabe, die der Elite zugewiesen ist und von oben, oder aber von unten durch zivilgesellschaftliche Bewegungen durchgesetzt wird. Kosmopolitisierung dagegen vollzieht sich von unten und von innen, im alltäglichen Geschehen, oft ungewollt, unbemerkt. Selbst wenn weiterhin Nationalflaggen geschwenkt werden, die nationale Leitkultur ausgerufen und der Tod des Multikulturalismus verkündet wird. Kosmopolitisierung meint die Erosion eindeutiger Grenzen, die einst Märkte, Staaten, Zivilisationen, Kulturen, Lebenswelten und Menschen trennten; meint die damit entstehenden, existentiellen, globalen Verstrickungen, Konfrontationen, aber eben auch Begegnungen mit dem Anderen im eigenen Leben.

Becks sozialwissenschaftlicher Kosmopolitismus ist dreierlei: eine empirische Forschungsperspektive, eine gesellschaftliche Realität und eine normative Theorie. Diese drei Komponenten zusammengenommen machen den sozialwissenschaftlichen Kosmopolitismus zu der Kritischen Theorie unserer Zeit, da er die grundlegendsten Wahrheiten infrage stellt, die das Denken und Handeln heute bestimmen: die nationalen Wahrheiten.

Beck hat – oft in Koautorenschaft mit anderen – den empirischen Gehalt dieser Theorie des sozialwissenschaftlichen Kosmopolitismus (bislang) an folgenden Themen bzw. Phänomen erprobt, überprüft und weiterentwickelt: Macht und Herrschaft, Europa, Religion, soziale Ungleichheit sowie Liebe und Familie.

Durch Beobachtungsgabe und Kombinatorik nehmen Becks Schriften oft die Form des Großessays an. In ihnen gelingt es Beck wiederholt, für gesellschaftliche Sachverhalte und Entwicklungen eingängige Kurzformeln zu entwickeln. So prägte er zahlreiche Begriffe, darunter fallen: Risikogesellschaft, reflexive Modernisierung, Fahrstuhleffekt, methodologischer Nationalismus, sozialwissenschaftlicher Kosmopolitismus, Individualisierung, Deinstutionalisierung, Enttraditionalisierung sowie in Bezug auf die Globalisierung die Begriffe Zweite Moderne, Globalismus, Globalität, Brasilianisierung sowie Transnationalstaat und kosmopolitisches Europa.

Der Umgang mit Sprache war für Beck ein besonderes Thema. „Die Soziologie, die im Container des Nationalstaats angesiedelt ist, und ihr Selbstverständnis, ihre Wahrnehmungsformen, ihre Begriffe in diesem Horizont entwickelt hat, gerät methodisch unter den Verdacht, mit Zombie-Kategorien zu arbeiten. Zombie-Kategorien sind lebend-tote Kategorien, die in unseren Köpfen herumspuken, und unser Sehen auf Realitäten einstellen, die immer mehr verschwinden.“ Dagegen setzte Beck die Suche nach einer neuen Beobachtungssprache der Sozialwissenschaften für eine globalisierte Welt.

International war Beck einer der bekanntesten und anerkanntesten Sozialwissenschaftler. Innerhalb der deutschen Soziologie nimmt er, schreibt Rainer Erd, „eine herausragende Position ein: in der Situation versteinerter Theorieverhältnisse (die Entwicklung der Soziologie im Nachkriegsdeutschland, Werturteilsstreit in der Soziologie, marxistische Theorie, Rollentheorie, Luhmannsche Systemtheorie) trat 1986 der Bamberger Soziologe U. Beck mit seinem Buch 'Risikogesellschaft'. Was andere sich wünschten, Beck gelang es. Er brachte die Verhältnisse zum Tanzen, die Wissenschaftsverhältnisse freilich nur. Kaum über ein anderes Buch der deutschen Nachkriegssoziologie ist so erbittert gestritten worden, kaum ein anderer Autor hat soviel Lob gehört, aber auch soviel Schimpf über sich ergehen lassen müssen. Beck hat die wohl eingerichteten Verhältnisse der Sozialwissenschaften heftig durchgerüttelt. Da er sich keiner großen Theorietradition systemtheoretischer oder marxistischer Provenienz zuordnen ließ, waren Verblüffung und Ärger um so größer.“

Beck plädierte volkswirtschaftspolitisch dafür, neue Prioritäten zu setzen. Vollbeschäftigung sei angesichts der Automatisierung und der Flexibilisierung der Erwerbsarbeit nicht mehr erreichbar, nationale Lösungen seien unrealistisch, „neoliberale Medizin“ wirke nicht. Stattdessen müsste der Staat ein bedingungsloses Grundeinkommen garantieren und dadurch mehr Bürgerarbeit ermöglichen.

Eine solche Lösung sei nur realisierbar, wenn auf europäischer Ebene bzw. – im besten Fall – auf diversen transnationalen Ebenen einheitliche wirtschaftliche und soziale Standards gelten würden. Nur so sei es möglich, die transnational agierenden Unternehmen zu kontrollieren. Zur Eindämmung der Macht transnationaler Konzerne (TNKs) plädiert er daher für die Errichtung Transnationaler Staaten als Gegenpol. So würde auch die Durchsetzung einer Finanztransaktionssteuer möglich, die Handlungsspielräume für ein soziales und ökologisches Europa eröffnet.

Ferner war Beck der Ansicht, dass ohne den Auf- und Ausbau internationalen Rechts und rechtsprechender Instanzen die Beilegung transnationaler Konflikte mit friedlichen Mitteln ausgeschlossen sei, was er als Rechtspazifismus tituliert.

Im September 2010 war Beck an der Gründung der Spinelli-Gruppe beteiligt, die sich für den europäischen Föderalismus einsetzt.

Mit Wir sind Europa! Manifest zur Neugründung der EU von unten forderte er die Schaffung eines Freiwilligen Europäischen Jahres im Jahr 2012.

Er veröffentlichte kontinuierlich Essays in den großen europäischen Zeitungen: Der Spiegel, Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, La Repubblica, El País, Le Monde, The Guardian usw.

Wirkung

Ulrich Beck war einer der bekanntesten deutschen Soziologen der Gegenwart, dessen Begriffe und Thesen weit über das Fachpublikum hinaus auf Resonanz zielen und stoßen. Er gehört zu den meistzitierten Sozialwissenschaftlern der Welt. Seine Werke wurden und werden in mehr als 35 Sprachen übersetzt. 1999 wurde Beck mit dem CICERO Rednerpreis, 1996 mit dem Kulturellen Ehrenpreis der Landeshauptstadt München, 1999 mit dem German-British Forum Award - für besondere Verdienste um deutsch-britische Beziehungen (zusammen mit Anthony Giddens), 2004 mit dem Preis der DGS (Deutsche Gesellschaft für Soziologie) für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der öffentlichen Wirksamkeit der Soziologie und 2005 mit dem Schader-Preis, der höchst dotierten Auszeichnung für Gesellschaftswissenschaftler in Deutschland ausgezeichnet. Beck wurden acht Ehrendoktorwürden verliehen – Universität Jyväskylä/Finnland 1996, Universität Macerata/Italien 2006, Universität Madrid (UNED)/Spanien 2007, Universität Lausanne/Schweiz 2011, Freie Universität Varna/Bulgarien 2011, Universität Buenos Aires/Argentinien 2013, St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia/Bulgarien 2013. Von der Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erhielt er am 15. November 2010 die Ehrendoktorwürde.

Kritik

Im Unterschied zu den Gesellschaftstheorien von Niklas Luhmann und Jürgen Habermas hat Becks diagnostische Gesellschaftstheorie empirische Konsequenzen, die den Mainstream in den speziellen Soziologien der sozialen Ungleichheit, Familie, Liebe, Erwerbsarbeit, Industrie, Politik, des Staates usw. herausfordern und insofern bis heute anhaltend international und interdisziplinär lebhafte Kontroversen auslösen. In diesem Sinne kann man von einer internationalen/interdisziplinären Individualisierungs-Debatte, Risikogesellschafts-Debatte sowie Kosmopolitismus-Debatte sprechen.

Es gibt mehrere Arten von kritischen Einwänden, denen sich Beck ausgesetzt sieht. Zum einen solche Einwände, die auf oberflächlichen Kenntnissen und pauschalen Urteilen beruhen. So wird beispielsweise immer wieder behauptet, es handele sich bei Becks Schriften eher um politische Philosophie als um handfeste, empirisch gehaltvolle Soziologie. Dabei werden weder die thematisch breitgefächerten, zehnjährigen, interdisziplinären, empirischen Arbeiten des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Sonderforschungsbereichs 536 „Reflexive Modernisierung“ (1999–2009) noch die zahlreichen empirischen Studien zur Kenntnis genommen, die national und international inzwischen vorliegen. Tatsächlich gibt es aber auch international eine umfangreiche Kritik, die aus der intensiven Auseinandersetzung mit Beck erwächst.

Zur Risikogesellschaft

Viel Kritik hat sich an der Behauptung Becks in der „Risikogesellschaft“ entzündet, dass mit der sozialen Produktion von Risiken soziale Klassen an Bedeutung verlieren – „Not ist hierarchisch, Smog ist demokratisch“. Demgegenüber wurde und wird geltend gemacht, dass Klassenungleichheiten in den Gegenwartsgesellschaften von kontinuierlicher, oft sogar wachsender Relevanz sind.

Die Relativierung der Klassenkategorie für die globalisierte Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts – so wird in dieser Debatte deutlich – kann allerdings genau Entgegengesetztes bedeuten: zum einen die Abnahme, zum anderen die Zunahme, ja Radikalisierung sozialer Ungleichheiten. Beck steht der zweite Fall vor Augen, wenn er argumentiert, dass der Klassenbegriff eine zu „idyllische Beschreibung“ („too soft a category“) für die radikalisierten Ungleichheiten am Beginn des 21. Jahrhunderts liefert.

„Zygmunt Bauman hat darauf hingewiesen“, sagt Beck im Gespräch mit Johannes Willms, „was diese monströse, neue Armut von der alten Armut unterscheidet: Diese Menschen werden schlicht nicht mehr gebraucht. Marx’ Rede vom Proletariat oder Lumpenproletariat unterstellt immer noch aktuelle oder potenzielle Ausbeutung im Arbeitsprozess. Dort, wo die Zivilisation in ihr Gegenteil, in bewohnte Müllhalden umschlägt, ist selbst der Begriff ‚Ausbeutung‘ ein Euphemismus… Weder innerhalb von noch zwischen Nationalstaatsgesellschaften bildet der Klassenbegriff die entstandene Komplexität radikal ungleicher Lebensverhältnisse ab. Er gaukelt vielmehr eine falsche Einfachheit vor.“

Auf die Frage: schließt das globale Armutsbewegungen aus?, antwortet Beck: Nein, im Gegenteil. Diese müssten allerdings durch die neuen Kommunikationsmedien vermittelt sein. Dann könnte es „eine globale Antiglobalisierungsbewegung gegen die weltweite Armut geben, die auf die Radikalisierung von Ungleichheiten reagiert und das Weltgewissen weckt“.

Andere kritisieren, dass Becks undifferenziertes, katastrophisches Verständnis von Risiken, das seiner Kritik der Klassenkategorie zugrunde liegt, große Teile der Realität verfehlt. Hier wird vorgeschlagen, die soziale Verteilung von Risiken in die Klassenkategorien einzubauen, um auf diese Weise eine neue Kritische Theorie der Klassen in der Risikogesellschaft zu entwickeln: Es herrscht ein verhängnisvoller Magnetismus zwischen Armut, sozialer Verwundbarkeit und Risikoakkumulation.

Aktuell warnt Beck, Mitglied der Ethikkommission der deutschen Bundesregierung für eine sichere Energieversorgung, davor, dass Katastrophen wie die in Fukushima zu einer Erosion des Demokratieverständnisses führen könnten: „Die Politik hat sich durch die Zustimmung zur Kernenergie an das Schicksal dieser Technologie gebunden. Mit dem Eintritt des Unvorstellbaren geht das Vertrauen der Bürger gegenüber den Politikern verloren.“

Zur Individualisierung

Die Individualisierungsthese (eine von drei Thesen in Becks Theorie reflexiver Modernisierung, siehe oben) hat zunehmend an Einfluss in der englischsprachigen Welt gewonnen, was zum einen an der breiten Anwendung in empirischen Forschungen abgelesen werden kann, zum anderen an den einschlägigen theoretischen Debatten über ihre Kernunterscheidungen und Methodologie beispielsweise in der Jugendsoziologie. Um Missverständnisse zu vermeiden, hat Beck vorgeschlagen, klar zwischen Individualisierung und Individualismus zu unterscheiden, also zwischen institutionellen Wandel auf der Makroebene der Gesellschaft (des Familien-, Scheidungs-, Arbeits- und Sozialrechts) und biographischen Wandel auf der Mikroebene der Individuen:

Mit anderen Worten: Individualisierung muss klar unterschieden werden von Individualismus oder Egoismus. Während Individualismus gewöhnlich als eine persönliche Attitüde oder Präferenz verstanden wird, meint Individualisierung ein makro-soziologisches Phänomen, das sich möglicherweise – aber vielleicht eben auch nicht – in Einstellungsveränderungen individueller Personen niederschlägt. Das ist die Krux der Kontingenz: Es bleibt offen, wie die Individuen damit umgehen.

– Ulrich Beck

Einige Kritiken beruhen auf dem Missverständnis, dass Individualisierung die Orientierungen und Werte des Individualismus verwirklicht. Ein besonders interessantes Beispiel dafür ist Paul de Beers empirische Überprüfung der Individualisierungstheorie. Er untersucht die Frage, wie individualisiert die Holländer sind, indem er das Ausmaß der Detraditionalisierung, Emanzipation und Heterogenisierung erforscht. Dabei übersieht de Beer, dass Individualisierung tatsächlich zu einer wachsenden Abhängigkeit des Individuums von Institutionen führt und zu einem paradoxen Prozess der Konformität durch Wahlentscheidungen. Auch diese empirische Überprüfung der Individualisierungstheorie tappt also in die Falle, Individualisierung mit Individualismus gleichzusetzen und kommt schließlich so zu der Schlussfolgerung, dass holländische Individuen (gemäß zwei der drei Indikatoren) nicht „individualistischer“ geworden sind.

Der Anthropologe Yunxiang Yan, der an der UCLA (University of California, Los Angeles) lehrt, kritisiert dagegen, dass die Unterscheidung zwischen der „makro-objektiven“ und der „mikro-subjektiven“ Dimensionen von Individualisierung die Frage nach der Rolle des Individuums im Prozess der Individualisierung verschleiert. Sein Einwand lautet, dass Beck paradoxerweise eine „Individualisierung ohne Individuen“ behauptet.

Zur Kosmopolitisierung

Becks Kritik am methodologischen Nationalismus der Sozialwissenschaften ist Gegenstand heftiger Kontroversen. Seine Kritiker wenden ein, dass bereits die Klassiker der Soziologie, beispielsweise sowohl Émile Durkheim als auch der Begründer der Soziologie Auguste Comte sich ausdrücklich mit dem Kosmopolitismus als einer möglichen Zukunft moderner Gesellschaften befassten. Andere widersprechen, indem sie auf zentrale Autoren wie Immanuel Wallerstein und Niklas Luhmann hinweisen, die bereits in den 1970er Jahren die Begriffe „world system“ und Weltgesellschaft eingeführt haben.

Demgegenüber besteht auch hier Beck auf der Unterscheidung zwischen Kosmopolitismus als Norm und Kosmopolitisierung als Tatsache (siehe oben Werk). In diesem Sinne haben sich viele Klassiker im 19. Jahrhundert zwar mit normativen Kosmopolitismus befasst, aber nicht mit den empirischen Prozessen der Kosmopolitisierung, die das Zusammenwachsen der Welt (angesichts Internet und Facebook, aber auch globaler Risiken sowie die innere Globalisierung von Familien, Klassen usw.) ins Zentrum stellt.

Autoren wiederum, die Kosmopolitisierung in diesem empirischen Sinne ernstnehmen, kritisieren, dass Kosmpolitisierung letzten Endes auf ein unkritisches Verständnis von Globalisierung hinausläuft. Ist doch strukturelle Kosmopolitisierung nicht an Reflexion und Interaktion von Individuen über Grenzen hinweg gebunden. Wenn Kosmopolitisierung auch Prozesse der Renationalisierung und Reethnifizierung umfasst, dann droht der Begriff leer zu werden.

Auch wird eingewendet, dass Beck zwar behauptet, dass Kosmopolitisierung irreversibel sei, aber nicht begründet, warum dies angesichts der Renaissance von Nation und Nationalismus überall in der Welt der Fall sein soll.

Yishai Blank, der International Law in Tel Aviv lehrt, kritisiert, dass empirische Verweise auf die Akteure fehlen, die die Kosmopolitisierung vorantreiben, ein Mangel, der für eine soziologische Studie erstaunlich sei. Schließlich setze Becks Idee des Kosmopolitismus die Idee des Nationalismus voraus; er unterscheide also gewissermaßen zwischen einem guten und einem bösen Nationalismus, lasse jedoch den Leser allein, wie diese Unterscheidung in der Realität zu treffen ist. Bestenfalls sei Becks Theorie der Kosmopolitisierung zusammengefasst unterentwickelt, schlimmstenfalls widersprüchlich.

Zur Modernisierung

Gegen die Theorie reflexiver Modernisierung wird oft eingewandt, sie sei ungeeignet eine neue Epoche zu definieren, da Moderne qua Begriff immer reflexiv sei.

Reflexive Modernisierung meint bei Beck etwas sehr viel spezifischeres, nämlich „Modernisierung der Moderne“: Die westliche Moderne wird sich selbst zum Thema und Problem, ihre Basisinstitutionen – Nationalstaat, Familie, Demokratie, Erwerbsarbeit usw. – lösen sich im Zuge radikalisierter Modernisierung von innen her auf; das Projekt der Moderne wird offen für politische Alternativen – ökologische Wende des Kapitalismus, Atomenergie versus erneuerbare Energien, globale Regulierung der Finanzmärkte. Diese müssen im Streit zwischen altem Zentrum und aufstrebender Peripherie, zwischen USA, China, EU, Afrika usw. neu verhandelt werden.

Andere wenden ein, dass Becks Unterscheidung zwischen erster und zweiter Moderne beliebig ist und sprechen von den westlichen Gegenwartsgesellschaften als dritte Moderne; oder sie behaupten sogar „Wir sind nie modern gewesen“.

Zur Beschäftigungspolitik und zum Grundeinkommen

Erstaunen löste der Umstand aus, dass Beck sich heute als Befürworter des Grundeinkommensvorschlags zu Wort meldet, obwohl er zuvor jahrelang etwas Gegensätzliches propagiert hatte.

Beck hatte 1996/1997 in einem Bericht der Bayerisch-Sächsischen Zukunftskommission von Kurt Biedenkopf und Meinhard Miegel das Konzept der Bürgerarbeit und des Gemeinwohlunternehmers für alle, für Arbeitslose und Erwerbstätige vorgeschlagen. Er ging also in diesem Konzept davon aus, dass es wahrscheinlich nicht mehr Arbeit für alle geben werde. Bürgerarbeit sollten diejenigen bei sogenannten „Gemeinwohlunternehmern“ ableisten, die keine Erwerbsarbeit mehr finden können. Beck hielt also entgegen seiner eigenen Auffassung in der Bürgerarbeit an der Arbeitsethik – an Erwerbsarbeit als Normalität – fest, obwohl er zugleich Vollbeschäftigung als unwahrscheinlich anerkannte. Kritiker haben Beck vorgeworfen, mit seiner Bürgerarbeit, die durch staatliche Stellen als gemeinwohlbezogene anzuerkennen ist und mit einer Lohnzahlung einhergehen sollte, eine gigantische Bürokratisierung und eine Kommerzialisierung des ehrenamtlichen Sektors zu propagieren. Manche warfen ihm sogar vor, die Bürgerarbeit sei das technokratische Horrorszenario eines modernen Arbeitshauses, denn die Arbeitslosen würden behördlich unter Kuratel der Arbeitsethik gestellt, indem ihnen ersatzweise eine staatlich kontrollierte Bürgerarbeit bereitgestellt werde, die sie gegebenenfalls zum Einkommenszuverdienst anzunehmen gezwungen seien. Ulrich Beck hat in den letzten Jahren auch länderübergreifend und regierungsflankierend mit Anthony Giddens ein Intellektuellenbündnis unterhalten, das die rot-grüne Politik der Agenda 2010 von Gerhard Schröder bzw. die Arbeitsmarktreformen von Tony Blair in Großbritannien mit Wohlwollen begleitete. Dabei sind beide jeweils dem Modell des „workfare“ und des technokratischen „aktivierenden Sozialstaats“ verpflichtet und standen im Gegensatz zum Geist des Grundeinkommensvorschlags.

Dass Ulrich Beck sich nun, nachdem die Grundeinkommensdiskussion von einigen Initiativen und vom Unternehmer Götz W. Werner in Deutschland in die Öffentlichkeit getragen wurde, für das Grundeinkommen ausspricht, kommt einer Konversion gleich. Kritiker monieren, dass eine solche „Konversion“ nur dann respektheischend und glaubwürdig sei, wenn Beck das Problematische seiner früheren Positionen, mit denen er ja weiterhin für viele verbunden ist, auch deutlich kenntlich mache und nicht so tue, als sei sein heutiges Engagement eine stimmige Fortentwicklung früherer Vorschläge.

Von Makroökonomen, die sich auf die im angelsächsischen Raum weithin anerkannten neukeynesianischen Ansätze berufen, wird Beck heftig für seine These kritisiert, dass eine wirksame staatliche Beschäftigungspolitik heute nicht mehr möglich sei.

Schriften (Auswahl)

Monographien

  • mit Michael Brater und Hansjürgen Daheim: Soziologie der Arbeit und der Berufe. Grundlagen, Problemfelder, Forschungsergebnisse, Rowohlt Taschenbuchverlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 1980
  • Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1986
  • Gegengifte. Die organisierte Unverantwortlichkeit, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1988
  • mit Elisabeth Beck-Gernsheim: Das ganz normale Chaos der Liebe, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1990
  • Politik in der Risikogesellschaft. Essays und Analysen, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1991
  • Die Erfindung des Politischen. Zu einer Theorie reflexiver Modernisierung, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993
  • mit Anthony Giddens und Scott Lash: Reflexive Modernisierung. Eine Kontroverse, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1996
  • Was ist Globalisierung? Irrtümer des Globalismus - Antworten auf Globalisierung, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-40944-1
  • Schöne neue Arbeitswelt. Vision: Weltbürgergesellschaft, Campus, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-593-36036-5
  • World Risk Society, Polity Press/Blackwell Publishers, Cambridge, UK/Malden, MA 1999
  • mit Elisabeth Beck-Gernsheim: Individualization: Institutionalized Individualism and its Social and Political Consequences, London u.a., Sage Publications 2002
  • Macht und Gegenmacht im globalen Zeitalter. Neue weltpolitische Ökonomie, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3-518-41362-7
  • Der kosmopolitische Blick oder: Krieg ist Frieden, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004
  • (mit Edgar Grande): Das kosmopolitische Europa. Gesellschaft und Politik in der Zweiten Moderne, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-518-41647-2
  • Was zur Wahl steht, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-518-41734-7, Rezension in der taz vom [16. Juli 2005]
  • Weltrisikogesellschaft. Auf der Suche nach der verlorenen Sicherheit, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-41425-5
  • Der eigene Gott. Von der Friedensfähigkeit und dem Gewaltpotential der Religionen, Verlag der Weltreligionen, Frankfurt am Main u. Leipzig 2008, ISBN 978-3-458-71003-5[72]
  • Die Neuvermessung der Ungleichheit unter den Menschen: Soziologische Aufklärung im 21. Jahrhundert, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008
  • Nachrichten aus der Weltinnenpolitik, Suhrkamp, Berlin 2010
  • mit Elisabeth Beck-Gernsheim: Fernliebe. Lebensformen im globalen Zeitalter, Suhrkamp, Berlin 2011
  • Das Deutsche Europa, Suhrkamp, Berlin 2012

Aufsätze

  • Weltbürger aller Länder, vereinigt euch! Demokratie jenseits des Nationalstaates: Europa muß den Anfang machen. Thesen für ein kosmopolitisches Manifest. (Weltbürger-Manifest) in: Die Zeit, 1998, Nr. 30
  • Die Gesellschaft des Weniger. Der geplatzte Traum vom Aufstiegsland Deutschland, ZDF, 17. Januar 2005
  • Sanfte Weltmacht Europa. Vision eines kosmopolitischen Empires, das nicht mehr auf nationale Ideen baut, in: Frankfurter Rundschau, 5. Juli 2005
  • Blind für die Wirklichkeit, in: Frankfurter Rundschau, 3. September 2005
  • Europa kann nicht auf den Ruinen der Nationen errichtet werden, mit Anthony Giddens, In: Die Welt, 1. Oktober 2005
  • Abschied von der Utopie der Vollbeschäftigung, in: Neue Zürcher Zeitung, 4. November 2006
  • Tragische Individualisierung, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 2007, Heft 5, S. 577–584.
  • Gott ist gefährlich, in: Die Zeit, 2007, Nr. 52
  • Der Irrtum der Raupe, in: Frankfurter allgemeine Zeitung, 14. Juni 2011
  • Ohnmächtig, aber legitim, in: die tageszeitung (taz), 28. Oktober 2011
  • Merkiavellis Macht, in: Der Spiegel, 8. Oktober 2012
  • Für einen europäischen Frühling!, in: die tageszeitung (taz), 23. November 2012

Interviews

  • Freiheit oder Kapitalismus. Ulrich Beck im Gespräch mit Johannes Willms, Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000
  • Interview, Telepolis, 28. November 1997
  • „Wahl wird Land nicht retten“, Interview in der Netzeitung
  • Eine Begegnung mit Beck am Starnberger See, Tagesspiegel, 23. September 2005
  • „Arbeitslosigkeit ist ein Sieg“: Gespräch mit Konstantin Sakkas, in: Der Tagesspiegel vom 30. November 2006.
  • „Jeder kann seinen eigenen Gott erschaffen“, in: Tagesspiegel vom 20. Juli 2008
  • Glaubensfragen. Eine neue Begeisterung., Gespräch mit Arno Widmann, in: Frankfurter Rundschau, 15. August 2008
  • Handeln im Zustand des Nicht-Wissens. Ulrich Beck, Theoretiker der Risikogesellschaft, über die Wendehälse der Finanzkrise und die Bedeutung Europas. in: Frankfurter Rundschau, 5. November 2008
  • Merkel greift in die Kostümkiste in: Süddeutsche Zeitung, 12. Februar 2010
  • Ein strategisch inszenierter Irrtum, Gespräch mit Andreas Zielcke, in: Süddeutsche Zeitung, 14. März 2011
  • Im Bett mit den Anderen, Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim im Gespräch mit Ulrich Gutmair, in: die tageszeitung (taz), 12. Oktober 2011
  • Die gemeinsame Identität muss zuerst gefunden werden, Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim im Gespräch mit Jeanette Villachica, in: Tages-Anzeiger, 9. November 2011
  • Liebe über Ländergrenzen, Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim, in: Zeit Campus, 22. November 2011
  • Über den Merkiavellismus, Gespräch mit Nils Minkmar, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Januar 2013
  • Mehr Willy Brandt wagen, Ulrich Beck und Martin Schulz über die Zukunft Europas, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Mai 2013

Herausgeber

  • Große Armut, großer Reichtum: Zur Transnationalisierung sozialer Ungleichheit (edition suhrkamp Taschenbuch), 1. Aufl. 2010, 978-3518126141.

 

Ursache: wikipedia.org

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