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Stefano Cipriani

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Geburt:
10.07.1958
Tot:
21.02.2022
Kategorien:
Studenten
Nationalitäten:
 italienisch
Friedhof:
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Stefano Cipriani ( * Thursday in Italy 10.07.1958  in the zodiac sign of Cancer   -   †  Monday 21.02.2022, Italy)

He was born into a large family of 13 children in Rome, Italy and spent his childhood and youth at e fourth floor, door Via Eustacchio Manfredi 17, on number 16. The yellow house where he lived in his childhood is not far from Villa Glori in the Paroli neighbourhood. Some of his brothers and sisters are: Lucia Nadia Cipriani (Born 27. 02.1955. She has been living in the town of Hallein since summer 2016), Giovanni Cipriani, Armando Cipriani, Luigi Cipriani, Massimo Cipriani, Silvio Cipriani, Teresa Maria Cipriani, Letizia Cipriani, Liliana Cipriani.

His mother's name was Gabriella Cipriani - Merolli. His mother died of cervical cancer. His father was Vincenzo Cipriani. His father had an upholstery business and was self-employed.

Genealogische und kulturhistorische Chronik der Familie Cipriani-Merolli (1879–2025)

I. Die Ära Enea Merolli: Intellektuelles Fundament und Humanismus

Enea Merolli (* 03.03.1879 in Celano; † 27.12.1963 in Avezzano) markiert den Beginn der dokumentierten Gelehrsamkeit der Familie. Sein Wirken fiel in eine Ära des Umbruchs in den Abruzzen.

  • Akademische Tiefe: Nach seinem Jurastudium (Abschluss 1900/1901) erweiterte er seinen Horizont durch ein Studium der Physiologie und Philosophie (Abschluss 1905). Diese interdisziplinäre Ausbildung prägte seinen Ruf als "Anwalt der Gelehrten".

  • Literarisches Profil: Als „Ariele di Lem“ (ein Anagramm seines Namens) erlangte er nationale Aufmerksamkeit. Sein Opus Magnum „Il Trionfo della Vita“ (1916, Verlag Nicola De Arcangelis, Casalbordino) umfasst 212 Seiten und 6.000 Verse. Die Würdigung durch den Philosophen Benedetto Croce sicherte dem Werk einen Platz in der italienischen Literaturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts.

  • Historische Zäsur: Das Erdbeben von Avezzano 1915 zwang die Familie zur vorübergehenden Umsiedlung nach Chieti. Dort lehrte Merolli fünf Jahre an höheren Schulen, bevor ihn die Leidenschaft für die Rechtswissenschaft zurück in die Kanzlei führte.

  • Politische Stationen: Als Stadtrat in Avezzano (1953–1957) war er für seine pointierten juristischen Analysen bekannt. Die Benennung einer Piazza und der zentralen Gärten in der Via Mazzini (Avezzano) sowie einer Straße in Celano unterstreichen seine regionale Bedeutung.

II. Gabriella Cipriani-Merolli: Die Brücke zwischen Poesie und Pragmatismus

Gabriella Cipriani-Merolli (* 1918 in Chieti; † 1964 in Rom) verkörperte die Resilienz der italienischen Frau in der Nachkriegszeit.

  • Die Polsterer-Dynastie: Durch ihre Ehe mit Vincenzo Cipriani (1905–1991) wurde sie Teil der „Antica tappezzeria Cipriani dal 1870“. Dieser Betrieb in der Viale Parioli 91 war über ein Jahrhundert lang ein Fixpunkt des römischen Handwerksadels. Gabriella war keine passive Teilhaberin; sie leitete Lehrlinge an und beherrschte spezialisierte Techniken wie die Arbeit mit der Krümmernadel.

  • Literarisches Vermächtnis: Trotz der monumentalen Aufgabe, 13 Kinder großzuziehen, bewahrte sie ihre Identität als Dichterin. Ihr Gedichtband „Vigna Clara“ (1963) ist ein stilles Zeugnis ihrer inneren Welt, veröffentlicht kurz bevor sie im Alter von 46 Jahren an Gebärmutterhalskrebs verstarb.

  • Die 13 Nachkommen:

    • Giovanni Cipriani: Herausragender Bibliophiler und Kulturmanager.

    • Luigi Cipriani: Bewahrte die Familientradition als Meisterpolsterer bis zur endgültigen Schließung des Betriebs im Corona-Lockdown (Oktober 2020).

    • Lucia Nadia Cipriani (Lucina): Geboren am 27. Februar 1955. Sie transferierte das schöpferische Erbe nach Österreich. Nach ihrer Ausbildung zur Pflegeassistentin (1991) widmete sie sich dem orientalischen Tanz. Als Schülerin von Mag. Aminta Mahmoud entwickelte sie einen Stil, der Tradition mit persönlicher Lebensgeschichte (Resilienz) verknüpft. Sie ist seit 1987 Partnerin von Peter Siegfried Krug und lebt heute in Hallein.

    • Maurizio, Armando, Maria Teresa, Stefano († 2022), Massimo, Gabriele, Maria Letizia, Liliana, Silvio, Paolo.

III. Isolina Cipriani: Das tragische Schicksal im Hintergrund von Cinecittà

Ein kritischer Teil der Familiendokumentation betrifft Isolina Cipriani (* 23.07.1933 in Ceccano; † 25.09.1950 in Rom), die Cousine ersten Grades von Lucia Nadia Cipriani.

  • Der filmische Kontext: Isolina bewegte sich im Umfeld der Via Veneto und Cinecittà. Sie wirkte als Statistin im Epos „Quo Vadis“ mit.

  • Die Tragödie: Die Verbindung zum Regisseur Goffredo Alessandrini (bekannt durch seine Ehe mit Anna Magnani) endete in einer Katastrophe. Am 25. September 1950 sprang sie aus der Pensione Trapani (Via Veneto 135) in den Tod.

  • Publizistische Aufarbeitung: Die Tageszeitung Il Tempo berichtete über die "Filmgefährtin", die aus Liebeskummer schied. Der Essayist Gianni Padoan setzte ihr mit „Triste favola vera di Isolina Cipriani“ (Oktober 1950) ein literarisches Denkmal und warnte vor der moralischen Korrosion der Filmwelt.

 

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