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Joseph Fourier

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Дата народження:
21.03.1768
Дата смерті:
16.05.1830
Додаткові імена:
Žans Batists Žozefs Furjē, Jean Baptiste Joseph Fourier,
Кладовище:
Встановіть кладовищі

Jean-Baptiste-Joseph Fourier (* 21. März 1768 bei Auxerre; † 16. Mai 1830 in Paris) war ein französischer Mathematiker und Physiker.

Leben

Fourier war der Sohn eines Schneiders und wurde in der Kriegsschule in Auxerre erzogen, wo er sich als Frühentwickler entpuppte. Mit 18 Jahren ernannten ihn die Verantwortlichen der Schule zum Professor. Nach Ausbruch der Französischen Revolution engagierte er sich politisch für diese, wurde aber fast ein Opfer der Terrorherrschaft. 1795 ging er nach Paris und wurde 1797 als Nachfolger von Lagrange Professor für Analysis und Mechanik an der École polytechnique.

Büste Fouriers in Grenoble

Ende des 18. Jahrhunderts folgte er Napoleon Bonaparte nach Ägypten, wo er das Sekretariat des Institut d’Egypte übernahm und an der Description de l’Égypte mitarbeitete. Nach der Rückkehr wurde Fourier 1802 zum Präfekten des Départements Isère ernannt, 1808 zum Baron erhoben. In dieser Funktion sorgte er für die seit langem überfällige Trockenlegung der Sümpfe bei Lyon. 1815 ernannte ihn Napoleon (nach dessen Rückkehr von Elba) zum Präfekten des Départements Rhône. Seit 1815 lebte er in Paris und war Sekretär auf Lebenszeit der Académie des sciences.

Nebenbei beschäftigte er sich auch mit der Physik, und zwar mit der Wärmeausbreitung in Festkörpern (Fouriersches Gesetz). Eine einschlägige Abhandlung wurde von der Pariser Akademie 1807 preisgekrönt. Neben der Herleitung der Gleichungen enthielt sie einen Lösungsansatz mittels Fourierreihen. Das wichtigste Werk in diesem Zusammenhang ist die Analytische Theorie der Wärme (1822). In einem Artikel von 1824 beschrieb er zum ersten Mal die wesentlichen Mechanismen des atmosphärischen Treibhauseffekts (ohne jedoch den Begriff zu verwenden).

Mit der Fourieranalyse legte er einen Grundstein für den Fortschritt der modernen Physik. Im Rahmen der digitalen Klangerzeugung hat sie auch für die akustischen Grundlagen der Musik eine entscheidende Bedeutung.

Er ist namentlich auf dem Eiffelturm verewigt (siehe dazu Die 72 Namen auf dem Eiffelturm).

Außerdem trägt die Universität Joseph Fourier Grenoble I seinen Namen, außerdem wurden der Mondkrater Fourier und der Asteroid (10101) Fourier nach ihm benannt.

Schriften

  • Oeuvres, 2 Bände, Paris, Gauthier-Villars 1888, 1890, Herausgeber Gaston Darboux, Band 2 bei Gallica
  • Théorie analytique de la chaleur. Paris 1822. Online bei archive.org
  • Mémoire sur les températures du globe terrestre et les espaces planétaires, Mémoires de l'Academie royal des Sciences de l'Institut de France, Paris, Band 7, 1827, S. 570-604 Online, PDF
  • Analyse des équations déterminées. (postum durch Navier hrsg.; Paris 1831).

Literatur

  • Jean Dhombres, Jean-Bernard Robert Joseph Fourier 1768-1830: créateur de la physique-mathématique, Paris, Belin, 1998
  • Ivor Grattan-Guinness, J. Ravetz Joseph Fourier 1768-1830. A survey on his life and work, MIT Press 1972
  • dieselben, Artikel Fourier in Dictionary of Scientific Biography
  • J. Herivel Joseph Fourier. The man and the physicist. Oxford, Clarendon Press 1975
  • L. Charbonneau Catalogue des manuscripts de Joseph Fourier, Cahiers d´histoire et de philosophie des sciences, Band 42, 1994 (Charbonneau schrieb auch seine Dissertation über Fourier)
  • Francois Arago Éloge de Joseph Fourier, Memoirs de l´Academie des Sciences, Band 14, 1838, LXIX (auch in Arago Oeuvres, Band 5, Paris 1854)
  • Victor Cousin Notes biographiques sur M. Fourier, Paris 1831 (und in Cousin Fragments et souvenirs, 3. Auflage, Paris 1857, S. 283)

Siehe auch

  • Fourieroptik
  • Fourier-Analysis, mathematische Verfahren zur Transformation von Funktionen in den Frequenzraum
  • Fourier-Zahl

 

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Jean-Baptiste-Joseph Fourier (* 21. März 1768 bei Auxerre; † 16. Mai 1830 in Paris) war ein französischer Mathematiker und Physiker.

Leben

Fourier war der Sohn eines Schneiders und wurde in der Kriegsschule in Auxerre erzogen, wo er sich als Frühentwickler entpuppte. Mit 18 Jahren ernannten ihn die Verantwortlichen der Schule zum Professor. Nach Ausbruch der Französischen Revolution engagierte er sich politisch für diese, wurde aber fast ein Opfer der Terrorherrschaft. 1795 ging er nach Paris und wurde 1797 als Nachfolger von Lagrange Professor für Analysis und Mechanik an der École polytechnique.

Büste Fouriers in Grenoble

Ende des 18. Jahrhunderts folgte er Napoleon Bonaparte nach Ägypten, wo er das Sekretariat des Institut d’Egypte übernahm und an der Description de l’Égypte mitarbeitete. Nach der Rückkehr wurde Fourier 1802 zum Präfekten des Départements Isère ernannt, 1808 zum Baron erhoben. In dieser Funktion sorgte er für die seit langem überfällige Trockenlegung der Sümpfe bei Lyon. 1815 ernannte ihn Napoleon (nach dessen Rückkehr von Elba) zum Präfekten des Départements Rhône. Seit 1815 lebte er in Paris und war Sekretär auf Lebenszeit der Académie des sciences.

Nebenbei beschäftigte er sich auch mit der Physik, und zwar mit der Wärmeausbreitung in Festkörpern (Fouriersches Gesetz). Eine einschlägige Abhandlung wurde von der Pariser Akademie 1807 preisgekrönt. Neben der Herleitung der Gleichungen enthielt sie einen Lösungsansatz mittels Fourierreihen. Das wichtigste Werk in diesem Zusammenhang ist die Analytische Theorie der Wärme (1822). In einem Artikel von 1824 beschrieb er zum ersten Mal die wesentlichen Mechanismen des atmosphärischen Treibhauseffekts (ohne jedoch den Begriff zu verwenden).

Mit der Fourieranalyse legte er einen Grundstein für den Fortschritt der modernen Physik. Im Rahmen der digitalen Klangerzeugung hat sie auch für die akustischen Grundlagen der Musik eine entscheidende Bedeutung.

Er ist namentlich auf dem Eiffelturm verewigt (siehe dazu Die 72 Namen auf dem Eiffelturm).

Außerdem trägt die Universität Joseph Fourier Grenoble I seinen Namen, außerdem wurden der Mondkrater Fourier und der Asteroid (10101) Fourier nach ihm benannt.

 

Джерело: wikipedia.org

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        1Žozefs Luijs LagranžsŽozefs Luijs LagranžsУчитель25.01.173610.04.1813
        2Napoleon  BonaparteNapoleon BonaparteЕдиномышленник15.08.176905.05.1821
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