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Lawrenti Beria

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Geburt:
29.03.1899
Tot:
23.12.1953
Zusätzliche namen:
Lavrentiy Beriya, Lavrentijs Berija, ლავრენტი ბერია, Lavrenti Beria; Лаврентий Павлович Берия;, Лаврентий Берия, Лавре́нтий Па́влович Бе́рия, ლავრენტი
Kategorien:
, Bolschewik, Kommunist, Marschall, Staats-und KP-Chef, Teilnehmer des Zweiten Weltkriegs
Nationalitäten:
 georgier
Friedhof:
Moscow, Donskoy Cemetery

Lawrenti Beria war ein sowjetischer Politiker und ab 1938 Chef der Geheimdienste der Sowjetunion.

Seine Position machte ihn zu einer Schlüsselperson des Terrors der so genannten Stalinschen Säuberungen, wobei er sein Amt erst in deren Spätphase übernahm. Neben zahlreichen weiteren Verbrechen und Massenmorden wie dem Massaker von Katyn war er maßgeblich für die Deportationen mehrerer sowjetischer Volksgruppen in den 1940er Jahren verantwortlich, in deren Folge mindestens eine halbe Million Menschen starben. Bald nach Stalins Tod wurde Beria auf Betreiben einiger sowjetischer Führungspersonen verhaftet und erschossen. Die Todesumstände sind nicht vollständig geklärt. Beria gilt, neben Stalin selbst, als Personifizierung der innenpolitischen Gewaltexzesse in der Sowjetunion der Stalin-Ära, obwohl der Große Terror bereits unter seinem Vorgänger Nikolai Jeschow stattfand.

Lavrenti Beria: the architect of fear - Searching for the Truth

Leben

Lawrenti Beria wurde 1899 als Sohn einer armen mingrelischen Bauernfamilie bei Sochumi in Abchasien geboren. Er besuchte eine polytechnische Schule in Baku und war in einem illegalen marxistischen Studienkreis als Schatzmeister tätig.

Geheimdienstler in Aserbaidschan und Georgien

Im März 1917 schloss sich Beria den Bolschewiki an und wurde kurz darauf in die neu gegründete Rote Armee eingezogen. 1919 machte er seinen Hochschulabschluss. Im gleichen Jahr wurde ihm die erste Geheimdiensttätigkeit übergeben, als er als Spion in die in Georgien regierende Partei eingeschleust wurde. Er entkam einer Hinrichtung nur durch Zufall und wurde mehrfach verhaftet.

Während seines Architekturstudiums im Polytechnikum in Baku trat Beria 1921 in die Dienste des sowjetischen Sicherheits- und Geheimdienstes Tscheka. Er wollte sein kürzlich begonnenes Studium beenden, wofür er die Hilfe der Bolschewiki benötigte. Schon bald wurde er durch Grigori Ordschonikidse gefördert. Ordschonikidse stellte ihn 1926 dem Generalsekretär der Partei, Stalin, vor. In Aserbaidschan unterstand Beria Mir Dschafar Bagirow, der durch blutige Strafaktionen bekannt geworden war. Die Freundschaft zwischen beiden war eng, kannten sie sich doch schon aus den Zeiten des russischen Bürgerkriegs. Die Tscheka war zu dieser Zeit in Aserbaidschan für ihre Grausamkeit berüchtigt, Berias übergeordnete Abteilung führte unter anderem den Kampf gegen Konterrevolutionäre und Spione. Seine Arbeit wurde gelobt, auch wenn es zum Konflikt mit der Partei über den zunehmenden Einfluss der Tscheka kam.

Schließlich wurde Beria nach Georgien versetzt, wo er eine Gruppe loyaler, hauptsächlich einheimischer Leute um sich sammelte. Als er seinen Dienst in Georgien antrat, waren repressive Maßnahmen wie Verhaftungen durch die Tscheka gegen die breite Opposition bereits in vollem Gange. Im Zusammenhang mit der Niederschlagung dieses Aufstandes erwähnte Beria laut einem Zeugenbericht erstmals, dass die Tscheka (und damit er selbst) in Georgien für Massenverhaftungen und -hinrichtungen verantwortlich war.

Nach der Umbenennung der Tscheka in GPU wurde Beria ihr Chef. Er sorgte dafür, dass ab 1929 keinerlei politischer Widerstand in Georgien mehr zu erwarten war. Mit dem Beginn der Zwangskollektivierung und der Politik zur Vernichtung der Kulaken begannen im selben Jahr die Zwangsmaßnahmen gegen die ländliche Bevölkerung, die zur massenweisen Verbannung oder Deportation in Konzentrationslager führten. Widerstände wurden, wie überall in der Sowjetunion, durch Miliz, Armee oder GPU blutig niedergeschlagen. In einem Brief an Stalin forderten Beria und der Führer der übergeordneten transkaukasischen GPU Stanislaw Franzewitsch Redens erfolgreich, dass die Terrormaßnahmen ausgeweitet und die Verantwortung vornehmlich der GPU-(und nicht der Partei-)Führung zufallen sollte. Dieser politische Machtgewinn steigerte Berias Ansehen. Um seine Karriere weiter voranzutreiben, sammelte er Informationen über andere Parteimitglieder und nutzte diese zu seinem Vorteil. So auch über Redens, dessen Posten er schließlich übernahm.

1931 wurde Beria, auf Wunsch von Stalin und unterstützt durch den abchasischen Parteichef Nestor Lakoba, schließlich zum Vorsitzenden der Kommunistischen Partei in Georgien ernannt. Anfängliche Widerstände konnte er durch das Aufdecken angeblicher wirtschaftsfeindlicher Gruppierungen innerhalb der Kommissariate beseitigen und Posten durch ihm hörige Geheimdienstleute aus den Reihen der GPU ersetzen. Ihm unangenehme Parteimitglieder ließ er dabei erschießen. 1932 übernahm er den Vorsitz der KP in der Transkaukasischen Republik und übergab dafür sein georgisches Amt, ab Januar 1934 hatte er sogar beide Posten inne. Während seiner Amtszeit konnte er diverse wirtschaftliche Erfolge verbuchen, so im Bereich der Teeproduktion, der Ölförderung und der Schwerindustrie, musste allerdings auch mit geringen Ernteerträgen und zu hohen Plansolls kämpfen. Außerdem war Beria verantwortlich für die Umsetzung des verstärkten Personenkults um Stalin und schrieb ein propagandistisches Geschichtswerk über Transkaukasien. Auch einen eigenen Personenkult erschuf er und praktizierte diesen in zunehmender Weise vornehmlich in Georgien.

Im Zuge des Großen Terrors gewann der georgische Leiter der inzwischen in NKWD umbenannten Geheimpolizei an Bedeutung. Beria folgte den Anweisungen aus Moskau zur Umsetzung von Folter, veranstaltete Schauprozesse, ließ die Intelligenz, Parteimitglieder wie Nestor Lakoba, Arbeiter und Bauern zu Tausenden inhaftieren, foltern und hinrichten. Er nutzte den willkürlichen Terror, um persönliche Feinde aus dem Weg zu schaffen. Durch seinen Arbeitseifer hatte er bald einen guten Ruf bei Stalin. Stalin machte ihn im Juli 1938 zum Assistenten des Chefs des gesamtsowjetischen NKWD, Nikolai Iwanowitsch Jeschow. Im August 1938 wurde Beria Erster Stellvertretender Vorsitzender des NKWD und am 29. September 1938 dann Chef der Staatssicherheit (GUGB) im NKWD. Jeschow ahnte, dass er von Beria abgelöst werden sollte und begann, genau wie sein Gegenpart, belastende Informationen über diesen zu sammeln. Der Machtkampf beider kulminierte, als Jeschow plante, Beria verhaften zu lassen. Beria, der vor der drohenden Verhaftung gewarnt wurde, konnte jedoch unmittelbar bei Josef Stalin vorsprechen und ihn von seiner Loyalität überzeugen.

Chef des NKWD

Schon am 25. November 1938 löste Beria Jeschow ab, der am 4. Februar 1940 hingerichtet wurde. Beria wurde Volkskommissar des Inneren (NKWD), dem die Inneren Streitkräfte, die Miliz, die Gefängnisse und das Lagersystem des GULag zugeordnet waren. Von Beria wurde der staatlich organisierte Terror ausgeführt. Sein Machtantritt beendete den Großen Terror.

Vom 22. März 1939 bis zum 19. März 1946 war er Kandidat des Politbüros der KPdSU. Erst nach sieben Jahren stieg er in das höchste politische Gremium der UdSSR auf: Beria wurde am 19. März 1946 Vollmitglied im Politbüro der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und blieb es bis zur Amtsenthebung am 26. Juni 1953.

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 bildete Beria am 30. Juni 1941 zusammen mit Stalin, Molotow, Woroschilow und Malenkow das Staatliche Verteidigungskomitee, das für die Zeit des Krieges den Rat der Volkskommissare als oberstes Regierungsorgan ablöste.

Terror und Verbrechen

Die stalinistischen Säuberungen wurden von Beria weiter betrieben. Stalin soll Beria 1945 in Jalta als „unser Himmler“ bezeichnet und ihn oft auch als „Der Ankläger“ (Vorbild war Andrei Januarjewitsch Wyschinski) tituliert haben. Wiktor Abakumow (1946–1952 NKGB-Chef), Rem Merkulow (1946–1946 und 1953 NKGB-Chef), Wsewolod Merkulow, Bogdan Kobulow, Schalwa Zereteli sind die Namen einiger seiner Helfer. 1939 überwachte Beria persönlich die Erschießung von 413 prominenten Häftlingen, darunter Politbüromitglieder und bedeutende Militärs, und 1940 auch die von Jeschow.

Die große Terrorwelle endete, der Terror selbst blieb:

  • Beria unterstand das Geheimlabor Nr. 12 unter der Leitung des Toxikologen Grigori Moissejewitsch Mairanowski, in dem unter Anwendung von Menschenversuchen die Entwicklung von Giften vorangetrieben wurde.
  • Am 5. März 1940 fasste das Politbüro auf Berias Vorschlag hin den Beschluss, 26.500 kriegsgefangene polnische Soldaten und Offiziere ermorden zu lassen. Der Beschluss über seine Tischvorlage, der die Polen als „Konterrevolutionäre“ und unversöhnliche Feinde des Sowjetsystems hinstellte, führte zum Massaker von Katyn. Das Original des von Beria stammenden Dokuments wurde vom russischen Präsidenten Boris Jelzin im Oktober 1992 dem polnischen Staatspräsidenten Lech Wałęsa überreicht.
  • 1941, als die Gefahr der Eroberung Moskaus bestand, ließ Beria tausende Häftlinge seiner Moskauer Gefängnisse töten.
  • Beria führte gemeinsam mit Iwan Serow im Frühjahr 1944 die Verschleppung von rund 500.000 Tschetschenen und Inguscheten aus Tschetschenien nach Kasachstan und Kirgisistan durch.
  • 1944 veranlasste Beria die Zwangsumsiedlung weiterer 300.000 bis 400.000 Menschen. Diesmal waren Balkaren, Kalmücken und Karatschaier betroffen. Es folgten 160.000 Krimtataren und Mescheten.
  • Von den über 1,5 Millionen Zwangsdeportierten verloren nach NKWD-Berichten bis zu 500.000 ihr Leben.
  • Beria verfügte in jedem Moskauer Gefängnis über ein Büro, in dem er Folterungen von Verhafteten beiwohnte. Mit Wissen Stalins gingen diese Folterungen in Berias Privathaus weiter und wurden von Beria persönlich vorgenommen. 1980 wurden in einem unterirdisch verlaufenden Gang zwischen seinem Haus und der Unterkunft seiner Leibwächter menschliche Skelette aufgefunden.
  • Am 18. April 1945 wurden auf Befehl (Nr. 00315) Berias – offiziell zunächst unter dem Aspekt der „Entnazifizierung“ – im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands (SBZ) unter der Leitung von Iwan Serow und Michael Swiridow Speziallager eingerichtet. Sie wurden als Teil des Gulag-Systems in erster Linie genutzt, um Personen auszuschalten, die als gefährlich für die Etablierung des sowjetischen Systems in den besetzten Gebieten angesehen wurden.

1943 unterstellte Stalin sich selbst die militärische Spionageabwehrorganisation, die den Namen SMERSCH erhielt. Am 16. April 1943 unterteilte Stalin erneut das riesige NKWD in zwei getrennte Behörden – das NKGB (Staatssicherheit) mit Merkulow an der Spitze und den NKWD (u. a. allgemeine Polizei, Lager) unter Berias Leitung, der aber Oberherr (Kurator) beider Institutionen blieb.

Nachkriegszeit

Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Beria von Stalin zum Verantwortlichen für den Bau einer sowjetischen Atombombe gemacht. Am 29. August 1949 konnte die erste sowjetische Atombombe gezündet werden. Bis zu seinem gewaltsamen Tod fungierte Beria als Chef des sowjetischen Atomwaffen-Komplexes.

Am 9. Juli 1945 wurde Beria zum Marschall der Sowjetunion ernannt.

1946 wurde Beria von Wiktor Abakumow als Minister für Staatssicherheit (MGB) abgelöst – für Beria eine Zurücksetzung; er blieb aber zunächst „Kurator“ aller Organe des Inneren. Die Gräueltaten ab dieser Zeit müssen Abakumow zugerechnet werden. Dafür wurde er 1954 hingerichtet. Dann erhielt auch noch von 1946 bis 1949 Alexei Kusnezow im Sekretariat des Zentralkomitees die Zuständigkeit für alle Sicherheitsfragen.

Erst 1946 wurde Beria Vollmitglied im Politbüro. Er gehörte in den ersten Nachkriegsjahren neben Molotow, Malenkow und Mikojan zu den engsten und ständigen Begleitern Stalins. Molotow und Mikojan verloren jedoch zunehmend an Macht. Der „Kronprinz“ Andrei Schdanow stieg auf, starb aber bereits 1948.

Nach einer Intrige Berias wurden 1949 auch das aufstrebende Politbüromitglied Nikolai Wosnessenski und Parteisekretär Kusnezow ermordet. Beria war nunmehr nach Malenkow mächtigster potentieller Nachfolger von Stalin.

Beria suchte Stalins Misstrauen zu zerstreuen und förderte die Gerüchte über eine um sich greifende Ärzteverschwörung. Am 28. Februar 1953 gehörte Beria zu den Teilnehmern eines bis in den Morgen des 1. März ausgedehnten Abendessens bei Stalin. Laut Wjatscheslaw Molotows Erinnerungen, die 1993 veröffentlicht wurden, hat Beria ihm gegenüber behauptet, er habe Stalin beim Abendessen vergiftet.

Als Stalin am 1. März einen Anfall erlitt, stellte sich heraus, dass ohne Berias Erlaubnis keine Ärzte zu Stalin kommen durften. Erst gegen drei Uhr nachts des 2. März wurde Beria aufgefunden. Er erklärte daraufhin gegenüber den Bediensteten, Stalin schlafe fest und dürfe nicht gestört werden. Daraufhin verbot er ihnen und den Leibwachen zu telefonieren. Erst gegen neun Uhr kehrte er mit Politbüromitgliedern und Ärzten zurück. Danach begab er sich in den Kreml und kam einige Stunden später zurück. Auf seine Veranlassung hin wurde nun eine Regierungsmitteillung über Stalins Erkrankung veröffentlicht. Am 5. März starb Stalin.

Entmachtung und Tod

Beria wurde nun zunächst Erster Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister im Kabinett von Georgi Malenkow. Beria bewirkte die erneute Verschmelzung von Innenministerium und Geheimdienst, um an der Spitze der so geschaffenen Organisation eine möglichst umfassende Macht im Erbfolgekampf gegen Malenkow und Nikita Chruschtschow zu erlangen. Nur wenige Tage nach Stalins Tod ordnete Beria erste Schritte zur Entstalinisierung an wie die Freilassung der im Zuge der Vorbereitung des Ärzteprozesses verhafteten Beschuldigten und Verhaftung der Verantwortlichen im Geheimdienst sowie das Verbot der Folter.

Im Politbüro war Beria – nach Malenkow – die Nummer Zwei. Er konnte sich jedoch nicht mehr lange in seinen Positionen halten, da er den anderen neun Politbüromitgliedern zu mächtig geworden war. Vor allem traute man ihm zu, sich nach Stalin als neuer Diktator mit Hilfe des MGB durchzusetzen. Am 2. Juni 1953 setzte er sich bei einer Sitzung des Politbüros für die deutsche Wiedervereinigung auf Basis von Neutralität und Demokratie ein. Daraufhin wurde Beria vorgeworfen, diese Initiative und auch andere vergleichbaren Aktivitäten nur als Mittel zu seiner eigenen Machtergreifung durchgeführt zu haben. Die Kollegen Berias im Führungsapparat und in Militärkreisen waren sich seiner diktatorischen Ansprüche als Chef des MGB bewusst. Er wurde daraufhin bei der Sitzung des Zentralkomitees der KPdSU unter Vorsitz von Nikita Chruschtschow am 26. Juni 1953 verhaftet. Seine Anhänger verloren ihren Einfluss und wurden zum Teil verhaftet, einige erschossen. Das „Superministerium“ wurde wieder aufgeteilt in das klassische Innenministerium und den nun in KGB umbenannten Geheimdienst.

Beria wurde vor dem Obersten Gericht der Sowjetunion wegen Spionage zum Nutzen Großbritanniens und dem Versuch der Beseitigung der Sowjetmacht angeklagt. In dem geheim geführten Prozess wurde am 23. Dezember 1953 das Todesurteil ausgesprochen und noch am selben Tage durch Erschießen vollstreckt.

Berias Sohn behauptete jedoch, sein Vater sei bereits am 26. Juni (vielleicht auch am 27. Juni) in seiner Dienstwohnung erschossen worden. Er selbst habe den Abtransport der Leiche gesehen, die Verhaftung und der Prozess seien inszeniert gewesen. Nach der Exekution wurde die Leiche eingeäschert und anonym auf dem Donskoi-Friedhof verscharrt. Die New York Times schrieb am 11. Juli 1953, dass „… angenommen wird, die Verhaftung Berias sei am 27. Juni vonstattengegangen, als die Panzer in Moskau erschienen. Am Nachmittag desselben Tages, an dem die Abwesenheit Berias in der Oper bemerkt worden war, sah man einige Stunden lang Soldaten.“ In derselben Zeitung, und zwar in der Ausgabe vom 14. Juli, steht der bedeutende Satz, dass die Sowjetarmee, d. h. „Marschall Schukow, die Schlüsselfigur beim Sturz von Beria war“. Die London Evening News vom 29. Juli 1953 schrieb, aus heutiger Sicht nicht sehr überzeugend, dass sich die Macht in Moskau in den Händen eines Militär-Triumvirats befinde, an dessen Spitze Marschall Schukow stehe. Es war nach dieser – historisch nicht mehr haltbaren – Lesart von der Erschießung Berias durch Schukow selbst in dessen Diensträumen am Tag der Verhaftung auszugehen.

Im Juni 2010 bestätigte der Stabschef der russischen Luftstreitkräfte, General Wadim Wolkowizki, dass Beria am 23. Dezember 1953 hingerichtet wurde, und Marschall Pawel Batizki persönlich das Urteil vollstreckt hat.

Privates

Beria war mit Nina Gegetschkori verheiratet und hatte einen ehelichen Sohn, Sergo, sowie weitere außereheliche Kinder.

Publikationen

 

Band 20 der BÜCHEREI DES MARXISMUS-LENINSMUS, Dietz Verlag, Berlin 1950.

 

L. P. Berija: Für den Sieg des Friedens und der Demokratie in der ganzen Welt, Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, L. P. Berija, anlässlich des XXXIV. Jahrestages der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, Berlin 1951

 

  • Zur Geschichte der bolschewistischen Organisationen in Transkaukasien, Moskau, Verlagsgenossenschaft ausländischer Arbeiter in der UdSSR, 1936, 146 S. (verschiedene Auflagen, in deutscher Übersetzung: Dietz-Verlag Berlin, 1950, in der Buchreihe Bücherei des Marxismus-Leninismus, Band 20) (Nach der Hinrichtung Berias wurde Karl Marx: Kritik des Gothaer Programms die neue Nummer 20)
  • Für den Sieg des Friedens und der Demokratie in der ganzen Welt, Rede des stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, L. P. Berija, anlässlich des XXXIV. Jahrestags der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, 32 S., Berliner Verlag 1951
  • Die Sowjetunion stärker denn je, Rede des Stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, des Mitglieds des Politbüros der KPdSU (B), Dietz Vlg., Berlin 1952, 24 S.(XIX. Parteitag der KPdSU)
  • Georgi M. Malenkow, Lawrentij P. Berija, Wjatscheslaw M. Molotow: Reden auf der Trauerkundgebung am Tage der Beisetzung von Josef Wissarionowitsch Stalin auf dem Roten Platz in Moskau: 9. März 1953, Dietz, Berlin 1953

Literatur

  • Simon Sebag-Montefiore: Stalin – Am Hofe des roten Zaren, S. Fischer-Verlag, 2005, ISBN 3-10-050607-3
  • Merle Fainsod: Wie Russland regiert wird, Kiepenheuer & Witsch, 1965
  • Vladimir F. Nekrassow (Hrsg.): Berija. Henker in Stalins Diensten. Ende einer Karriere, Ed. q, Berlin 1992, ISBN 3-928024-69-8
  • Viktor Knoll, Lothar Kölm (Hrsg.): Der Fall Berija: Protokoll einer Abrechnung; das Plenum des ZK der KPdSU, Juli 1953; stenographischer Bericht. Aufbau Taschenbuch, Berlin 1993, ISBN 3-7466-0207-6
  • Amy W. Knight: Beria: Stalin's first lieutenant, Princeton Univ. Press, Princeton 1993, ISBN 0-691-03257-2
  • Sergo Lavrentevic Beria: Beria, my father: inside Stalin's Kremlin, Duckworth, London 2001, ISBN 0-7156-3062-8
  • Anna M. Cienciala: The Katyn Syndrome, In: The Russian Review. Band 65, Januar 2006, S. 117–121.

Ursache: wikipedia.org, news.lv

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        NameBeziehungGeburtTotBeschreibung
        1Серго БерияСерго БерияSohn24.11.192411.10.2000
        2
        Этери ГегечкориTochter
        3Нина БерияНина БерияEhefrau00.00.190500.00.1991
        4
        Александр ГришинSchwiegersohn00.00.195000.00.2013
        5Marfa BerijaMarfa BerijaSchwiegertochter00.00.1925
        6Валентина ИстоминаВалентина ИстоминаPartner
        7Tatjana OkunevskajaTatjana OkunevskajaPartner, Bekanntschaft03.03.191415.05.2002
        8Ляля ДроздоваЛяля ДроздоваMitglied auf Lebenszeit00.00.193300.00.2014
        9Wiktor  GrischinWiktor GrischinEntfernter Verwandter18.09.191425.05.1992
        10Lavrentijs CanavaLavrentijs CanavaFreund, Gleichgesinnte22.08.190012.10.1955
        11Polina  SchemtschuschinaPolina SchemtschuschinaFreund, Gleichgesinnte28.02.189701.04.1970
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        16Nikolai  VlasikNikolai VlasikArbeitskollege, Gegner22.05.189618.06.1967
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        19Александр ГоркинАлександр ГоркинArbeitskollege24.08.189729.06.1988
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        23Robert  EicheRobert EicheArbeitskollege, Opfer12.08.189004.02.1940
        24Semjon   IgnatjevSemjon IgnatjevArbeitskollege14.09.190427.11.1983
        25Mikhail  RyuminMikhail RyuminArbeitskollege, Gleichgesinnte01.09.191322.07.1954
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        27Wsewolod MerkulowWsewolod MerkulowArbeitskollege, Mitarbeiter, Gleichgesinnte25.10.189523.12.1953
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        38Сария ЛакобаСария ЛакобаBekanntschaft00.00.190416.05.1939
        39Walentin  FalinWalentin FalinBekanntschaft03.04.192622.02.2018
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        42Нестор ЛакобаНестор ЛакобаBekanntschaft, Mitglieder der gleichen Partei, Gegner, Opfer01.05.189328.12.1936
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        62Michail Petrowitsch FrinowskiMichail Petrowitsch FrinowskiGleichgesinnte26.01.189804.02.1940
        63Pawel SudoplatowPawel SudoplatowGleichgesinnte07.07.190724.09.1996
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        66Pawieł DrozdieckiPawieł DrozdieckiGleichgesinnte00.00.190300.07.1979
        67Andrejs VišinskisAndrejs VišinskisGleichgesinnte10.12.188322.11.1954
        68Iwan SerowIwan SerowGleichgesinnte25.08.190501.07.1990
        69Lew SzwarcmanLew SzwarcmanGleichgesinnte25.07.190720.04.1955
        70Лев ВлодзимирскийЛев ВлодзимирскийGleichgesinnte10.01.190523.12.1953
        71Григорий  РогинскийГригорий РогинскийGleichgesinnte00.00.189500.00.1959
        72Александр  ЩербаковАлександр ЩербаковGleichgesinnte10.10.190110.05.1945
        73Leonid  RaikhmanLeonid RaikhmanGleichgesinnte00.00.190810.03.1990
        74Iwan  AkulowIwan AkulowGleichgesinnte24.01.188830.10.1937
        75Aljoscha SwanidseAljoscha SwanidseGegner00.00.188620.08.1941
        76Януш  РадзивиллЯнуш РадзивиллGegner03.09.188004.10.1967
        77Jonas Žemaitis-VytautasJonas Žemaitis-VytautasGegner15.03.190926.11.1954
        78Sergej SchirovSergej SchirovGegner00.00.191600.00.1956
        79Jakov SmushkevichJakov SmushkevichGegner00.00.190228.10.1941
        80Aleksandr LoktionovAleksandr LoktionovGegner00.00.189328.10.1941
        81Hawryło KostelnykHawryło KostelnykGegner15.06.188620.09.1948
        82Полина  БеленькаяПолина БеленькаяGegner00.00.1899
        83Georgi  AlexandrowGeorgi AlexandrowGegner04.04.190821.07.1961
        84Ivan   KonevIvan KonevGegner28.12.189721.05.1973
        85Andrei SchdanowAndrei SchdanowGegner26.02.189631.08.1948
        86Robert Ljudwigowitsch BartiniRobert Ljudwigowitsch BartiniGegner14.05.189706.12.1974
        87Bronislava MetallikovaBronislava MetallikovaGegner00.00.191013.10.1941
        88Каро АлабянКаро АлабянGegner14.07.189705.01.1959
        89Alexander PoskrjobyschewAlexander PoskrjobyschewGegner07.08.189103.01.1965
        90Mihail KolcovMihail KolcovGegner12.06.189802.02.1940
        91Grigorij ShternGrigorij ShternGegner, Opfer00.00.190028.10.1941
        92Maxim  LitwinowMaxim LitwinowGegner17.07.187631.12.1951
        93Вадим КозинВадим КозинGegner03.04.190319.12.1994
        94Osman  BatyrOsman BatyrGegner00.00.189929.04.1951
        95Mihail KedrovMihail KedrovOpfer12.02.187828.10.1941
        96
        Софья ЩироваOpfer
        97Karl  RadekKarl RadekOpfer31.10.188519.05.1939
        98Григорий СокольниковГригорий СокольниковOpfer15.08.188821.05.1939
        99Павел  БатицкийПавел БатицкийTäter27.06.191017.02.1984
        100Philipp  BobkovPhilipp BobkovSoldat01.12.192517.06.2019
        101Josef  GrigulewitschJosef GrigulewitschSoldat05.05.191302.06.1988
        102Augusts EglītisAugusts EglītisSoldat00.00.189610.09.1966

        25.02.1921 | Krievijas Sarkanā armija okupē Gruziju

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        21.01.1924 | Vai Ļeņinam palikt mūžam dzīvam jeb laiks apbedīt?

        Latvijas okupācijas gados 21.janvāris kalendārā bija iezīmēts ar melnu krāsu. Šajā dienā mira cilvēks, ko šodien daudzi dēvē par visu pasaules nelaimju cēloni – tas Vladimirs Uļjanovs (Ļeņins). Viņa mirstīgās atliekas jeb pareizāk būtu teikt, tas, kas vispār no tām palicis pāri, vēl joprojām glabājas Maskavas sirdī – Sarkanā laukuma mauzolejā. Vai nebūtu pienācis laiks tās apbedīt?

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        28.08.1924 | Communist genocides. Georgia: August Uprising against Russian Soviet rule. Communists won. Executed 12,578, more than 20,000 deported

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        07.04.1930 | W ZSRR wydano zarządzenie o rozszerzeniu systemu obozów GUŁAG

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        15.05.1930 | Начало работ т.н. "шарашкино контор"

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        14.09.1932 | Дмитровлаг - один из трудовых концлагерей СССР

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        01.12.1934 | Savstarpējās komunistu cīņās par varu tiek nogalināts Sergejs Kirovs

        Savstarpējās komunistu cīņās par varu tiek nogalināts Sergejs Kirovs. Rezultātā PSRS tiek sāktas plašas represijas

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        21.11.1935 | Первое присвоение звания Маршала Советского Союза

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        26.11.1935 | Приняты изменения УК, разрешающие смертную казнь несовершеннолетних

        25.11.1935 в СССР принято Постановление ВЦИК, СНК РСФС изменяющие УК и разрешающие применение всех мер наказания, включая расстрел, к несовершеннолетним, начиная уже с 12 лет.

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        13.07.1937 | Izdota NKVD slepenā pavēle par nošaujamo kvotām pa PSRS reģioniem

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        30.07.1937 | NKVD Order No. 00447

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        11.08.1937 | Początek eksterminacji Polaków zamieszkujących ZSRR

        Z mocy rozkazu nr 00485 ludowego komisarza spraw wewnętrznych Nikołaja Jeżowa z dnia 11 sierpnia 1937 roku rozpoczęła się eksterminacja Polaków zamieszkujących Związek Sowiecki. Czystka etniczna, o której mało się mówi.

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        21.08.1937 | Padomju Savienībā tiek iznīcināti Polijas kompartijas līderi un biedri

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        11.11.1938 | Podpisano tajne porozumienie między NKWD i Gestapo

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        23.08.1939 | Tiek parakstīts Eiropas "kreiso"- nacionālsociālistu un komunistu pakts ar tā slepenajiem pielikumiem par Eiropas pārdali

        Tiek parakstīts Nacistu—Komunistu pakts

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        17.09.1939 | Otrais Pasaules karš. Nepilnu mēnesi pēc nacionālsociālistu-komunistu līguma noslēgšanas Vācijas sabiedrotais- PSRS - iebrūk Polijā

        Otrais pasaules karš bija lielākais bruņotais konflikts cilvēces vēsturē, un tajā iesaistījās lielākā daļa pasaules valstu visos kontinentos. Karu uzsāka divu sabiedroto- Vācijas un PSRS saskaņots uzbrukums Polijai. Karš notika no 1939. gada 1. septembra līdz 1945. gada 14. septembrim un prasīja 70 miljonus civiliedzīvotāju un militārpersonu dzīvību. Kara rezultātā tika mainītas pasaules valstu robežas un okupētas daudzas teritorijas līdz pat 1991. gadam. Daļa no teritorijām, kā Prūsija, Piedņestra, Abhāzija, Tiva, Kuriļu salas, Karēlija ir Krievijas okupētas joprojām.

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        19.09.1939 | Ostaškovas koncentrācijas nometne poļu karagūstekņiem

        Ostaškovas nometne – koncentrācijas nometne, kur bija ieslodzīti poļu karagūstekņi. Atradās Nilo- Stolobenskas tuksneša teritorijā netālu no Ostaškovas pilsētas Krievijas federācijā. Nometnē tika turēti 4 700 poļu žandarmi, policisti un citu amatu pārstāvji. Viņi visi tika nošauti 1940. gada aprīlī – maijā.

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        18.10.1939 | Spotkanie Stalina i Hitlera we Lwowie

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        15.11.1939 | W Kozielsku utworzono obóz koncentracyjny dla polskich jeńców wojennych

        19 września ludowy komisarz spraw wewnêtrznych Ławrentij Beria wydał rozkaz nr 0308, zgodnie z którym utworzono Zarząd NKWD ZSRR do Spraw Jeńców Wojennych (UPW – Uprawlenije po Diełam Wojennoplennych). Tym samym rozkazem polecono zorganizowanie ośmiu obozów jenieckich – ostaszkowskiego, juchnowskiego, kozielskiego, putywelskiego, kozielszczańskiego, starobielskiego, jużskiego i orańskiego. Tak zwaną obsługę operacyjno-czekistowską jeńców wojennych zajmował się Wydział Specjalny NKWD ZSRR. Do 23 września w Zarządzie ds. Jeńców został opracowany regulamin obozu dla jeńców wojennych. Przejściowo jeńcy byli gromadzeni w obozach rozdzielczych i 138 punktach odbiorczych, skąd następnie przekazywano ich do wyżej wymienionych obozów.

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        10.02.1940 | Deportation of Poles from Soviet occupied Polish territories

        On 10th February 1940 the machinery of terror and national genocide started in territories of Poland, occupied by Soviet Union

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        03.04.1940 | Start of Katyn massacre

        The Katyn massacre, also known as the Katyn Forest massacre (Polish: zbrodnia katyńska, mord katyński, 'Katyń crime'; Russian: Катынский расстрел Katynskij ra'sstrel 'Katyn shooting'), was a mass execution of Polish nationals carried out by the People's Commissariat for Internal Affairs (NKVD), the Soviet secret police, in April and May 1940. The massacre was prompted by NKVD chief Lavrentiy Beria's proposal to execute all captive members of the Polish Officer Corps, dated 5 March 1940. This official document was approved and signed by the Soviet Politburo, including its leader, Joseph Stalin. The number of victims is estimated at about 22,000, with 21,768 being a lower limit.[1] The victims were murdered in the Katyn Forest in Russia, the Kalinin and Kharkiv prisons and elsewhere. Of the total killed, about 8,000 were officers taken prisoner during the 1939 Soviet invasion of Poland, another 6,000 were police officers, and the rest were arrested Polish intelligentsia the Soviets deemed to be "intelligence agents, gendarmes, landowners, saboteurs, factory owners, lawyers, officials and priests".

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        05.08.1940 | Ar PSRS APP dekrētu tiek izveidota Latvijas PSR - Latvija tika inkorporēta PSRS sastāvā

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        12.06.1941 | Soviet genocide actions. Moldova June deportations. 29,839 Moldova Romanians deported

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        16.07.1941 | В СССР восстановлен институт военных комиссаров

        Институт военных комиссаров вновь был введён (восстановлен) указом Президиума ВС СССР от 16 июля 1941 года на основании решения Политбюро ЦК ВКП(б).

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        11.09.1941 | Medvedev Forest massacre

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        03.12.1941 | General Anders meets Stalin

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        19.04.1943 | Cекретное постановление Совнаркома от 19 апреля 1943 года об управлении контрразведки СМЕРШ

        При выполнении боевых операций, а также в любых других условиях бойцы СМЕРШа не имели права уклоняться от боя ни на своей, ни на немецкой стороне.

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        23.02.1944 | Genocides against non-russians. Operation Lentil, Chechnya / Ichkeria

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        27.02.1944 | Khaibakh massacre

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        08.03.1944 | Soviet genocides. Balkar operation. 37,713 persons deported

        In 1944, the Soviet communist government forcibly deported almost the entire Balkar population to Kazakhstan, Kyrgyzstan and Omsk Oblast in Siberia.

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        11.05.1944 | The decision of deportation of Crimean Tatars

        The state-organized and forcible deportation of the Crimean Tatars from the Crimean Peninsula by the Soviet Union in 1944 was ordered by Joseph Stalin as a form of collective punishment for alleged collaboration with the Nazi occupation regime in Taurida Subdistrict during 1942-1943. The event is also known as Sürgünlik in Crimean Tatar (meaning "exile")

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        18.05.1944 | Communist acts of genocide: Deportation of Crimean Tatars. 228,543 deported

        According to order Nr. ГОКО-5859 (Постановление Государственного Комитета Обороны СССР № от 11 мая 1944), in the early morning of 18.05.1944 deportation of Crimean Tatar begun. Altogether 228,543 crimeans (including all Crimean tatars) were deported. At that time there were about 20,000 Crimean Tatars serving in Soviet army in WWII time. After WWII they were forbidden to return to their homes. Even after Stalins death, Crimea was kept as a restricted zone for Tatars, and mainly Russians were allowed to live here until 1989. Crimean Tatars make only 12% from Russian occupied Crimea population today

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        02.06.1944 | PSRS genocīds pret nekrievu tautām. Grieķu operācija-1944. Deportēti vairāk kā 15,000

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        22.06.1944 | PSRS genocīds pret nekrievu tautām. Pavēle N 0078-22 par visu ukraiņu izsūtīšanu no Ukrainas

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        09.05.1945 | 2. Pasaules kara beigas Eiropā

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        17.07.1945 | Soviet genocide operations against non-russians. July deportation. 6,320 Lithuanians deported

        July 17 – September 3, 1945. 6,320 Lithuanian citizens deported by USSR communists to Komi ASSR, Sverdlovsk Oblast, Molotov Oblast

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        12.01.1948 | Убийство Соломона Михоэлса

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        23.05.1948 | Soviet genocide. Operation "Vesna". 40,002 lithuanian farmers deported in 48 hours

        Operation Vesna (Spring) was one of series of 35 mass deportations from Lithuania during occupation. Deported persons mainly came from Lithuanin farmlands.

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        24.04.1949 | LPSR IeM A. Eglīša slepens ziņojums par LPSR IeM darbību 1949.gada 25.marta deportāciju akcijas laikā

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        07.07.1949 | The Soviet deportations from Bessarabia and Northern Bukovina

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        29.08.1949 | Der erste Test Sowjetisches Atombomben

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        12.08.1952 | Communist crimes. Jewish operation. JAF. Night of the Murdered Poets

        holocaust, antisemitism

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        13.01.1953 | Dziennik Prawda poinformował o wykryciu rzekomego spisku lekarzy kremlowskich

        Spisek lekarzy kremlowskich – jedna z największych prowokacji politycznych w ZSRR o kontekście antysemickim, mająca miejsce w latach 1952-1953, niezakończona wskutek śmierci jednego z głównych jej inspiratorów, Józefa Stalina. Jej głównym celem politycznym było rozpętanie powszechnego terroru i kolejnych czystek (wzorowanych na czystkach stalinowskich z lat 1936-1938) w KPZR i strukturach państwowych ZSRR.

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        13.01.1953 | Communist crimes: the "Doctors' plot" affair

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        26.05.1953 | Норильское восстание

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        07.09.1953 | Nikita Krushchev was elected as the first secretary of the Communist Party of the Soviet Union

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        05.12.1953 | Płk Józef Światło wystąpił o azyl polityczny w Berlinie Zachodnim

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        23.12.1953 | Rozstrzelano Ławrientija Berię i sześciu jego współpracowników

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        10.08.1955 | Секретный бордель высших руководителей СССР - Дело гладиаторов

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        14.02.1956 | XX съезд КПСС - осуждение культа личности Сталина

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        25.02.1956 | Nikita Khrushchev sensationally denounced Josef Stalin in a speech at a Communist Party congress in Moscow

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        04.04.1970 | Netālu no Magdeburgas VDK virsnieki sadedzina Hitlera mirstīgās atliekas un pelnus izkaisa upē

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        13.04.1990 | PSRS oficiāli atzīst NKVD vainu Katiņas masu slepkavībā

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        06.09.1991 | Day of Restoration of Independence of the Chechen State

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